Aktuelles vom Para Ski alpin im Deutschen Behindertensportverband
Para Ski alpin: Gelungener Weltcup-Auftakt für das deutsche Team
Die Para Ski alpin Saison ist gestartet und die deutschen Sportler*innen haben in ihren ersten beiden Weltcups schon kräftig vorne mitgemischt. Anna-Lena Forster ist weiterhin Teil der absoluten Weltspitze und schaffte es vier Mal aufs Podium, in St. Caterina (Italien) gewann sie sogar zwei Mal die Abfahrt. Christoph Glötzner und Anna-Maria Rieder holen in Steinach am Brenner (Österreich) starke Top 10-Platzierungen.
Beim Start in die Saison gibt es immer ein paar Fragezeichen. Die Konkurrenz kann noch nicht genau eingeschätzt werden und ob das intensive Training auch direkt in eine starke Form umgemünzt werden kann, ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit. Die drei deutschen Athlet*innen, die zunächst in Steinach am Brenner und ein paar Tage später in St. Caterina an den Start gingen, haben jedoch schnell alle Zweifel an mangelnder Frühform ausgeräumt.
Mit Christoph Glötzner, Anna-Maria Rieder und Anna-Lena Forster war die deutsche Delegation nach Österreich angereist. Vor allem in der Super-Kombination zeigten sich die Athlet*innen von Bundestrainer Justus Wolf in starker Verfassung. Christoph Glötzner landete hier auf dem sechsten Platz, Anna-Maria Rieder sicherte sich den fünften Rang. „Das war ein guter Start für Christoph und auch bei Anna-Maria sind wir beim Speed einen Schritt weitergekommen. Es fehlt nur noch etwas die Risikobereitschaft“, berichtet Justus Wolf.
Auf dem Speed lag mit das Hauptaugenmerk bei diesem ersten Weltcup, da sich dies auf Wettkampfniveau nur bedingt im Training üben lässt. Anna-Lena Forster ist dort wie ihre Teamkolleg*innen jedoch schon früh auf einem hohen Niveau und fuhr in Steinach bei der Super-Kombination auf den zweiten Platz. Bei den beiden Super-G-Rennen wurde die Monoskifahrerin einmal Dritte und einmal Vierte, Anna-Marie Rieder landete zweimal auf dem neunten Rang.
Als einzige Deutsche nahm Anna-Lena Forster ein paar Tage später am Weltcup im italienischen St. Caterina teil und zeigte, warum sie eine mehrfache Paralympics-Siegerin ist. Zwei Mal gewann sie bei der Abfahrt. Im ersten Rennen noch mit einem deutlichen Vorsprung von rund einer Sekunde, am zweiten Tag lag die Spanierin Audrey Pascual Seco nur 0,04 Sekunden hinter Anna-Lena Forster. Insgesamt stehen so vier Podiumsplätze und ein vierter Platz für Anna-Lena Forster zu Buche - eine starke Ausbeute für die ersten fünf Rennen.
Als Nächstes steht für das deutsche Para Ski alpin-Team der Weltcup in St. Moritz (Schweiz) vom 19. bis 21. Dezember an. „Nach St. Moritz reisen wir mit voller Kapelle und viel Vorfreude an“, blickt Justus Wolf voraus. Und im Januar wartet dann unter anderem noch der Heimweltcup am Feldberg auf die Sportler*innen. Bis zu den Paralympics im März gibt es also noch viel zu tun für das deutsche Team, den ersten Schritt ist man bei diesen beiden Weltcups schon erfolgreich gegangen.
