Aktuelles vom Rollstuhlfechten
Rollstuhlfechten: Silber bei der U23-WM und kompletter Medaillensatz beim Weltcup
Bei der U23-WM sorgte vor allem Felix Schrader im Herrendegen der Kategorie A für ein Ausrufezeichen. Nach einer souveränen Vorrunde mit vier Siegen kämpfte er sich mit überzeugenden Auftritten bis ins Finale vor. Dort musste er sich in einem taktisch geprägten Gefecht zwar geschlagen geben, sicherte sich aber die Silbermedaille und damit den Vize-Weltmeistertitel.
Auch seine Teamkolleg*innen präsentierten sich in guter Form: Clemens Cursiefen dominierte im Herrenflorett der Kategorie A zunächst die Vorrunde und belegte am Ende nach einer Viertelfinalniederlage einen starken sechsten Platz. Im Damendegen der Kategorie A zeigte Leonie ebenfalls eine überzeugende Leistung, gewann alle Vorrundengefechte und wurde am Ende Fünfte – zugleich beste jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs.
Direkt im Anschluss an die Nachwuchs-Titelkämpfe ging es nahtlos mit dem Satelliten-Weltcup weiter – und auch dort knüpfte das deutsche Team an die starken Leistungen an. Im Herrendegen der Kategorie A erreichten Felix Schrader und Clemens Cursiefen souverän das Halbfinale, wo es zum direkten Duell kam. Schrader setzte sich durch und zog ins Finale ein, in dem er sich geschlagen geben musste und erneut Silber gewann. Cursiefen komplettierte mit Bronze den Erfolg.
Für das Highlight sorgte Felix Schrader schließlich im Herrensäbel der Kategorie A: Nach einer makellosen Vorrunde und überzeugenden Gefechten in der K.o.-Phase krönte er seine Leistung mit einem Finalsieg und sicherte sich die Goldmedaille.
Damit gewann das deutsche Team beim Weltcup einen kompletten Medaillensatz – Gold, Silber und Bronze – und unterstrich eindrucksvoll seine internationale Wettbewerbsfähigkeit.
