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Para Snowboarder Schmiedt Zehnter im Banked Slalom
Deutschlands einziger Para Snowboarder Christian Schmiedt beendet die Paralympics in Cortina d’Ampezzo mit einem zehnten Platz im Banked Slalom, nachdem er im Snowboard Cross Rang neun belegt hatte – und war begeistert, wie viele Fans den Weg zum Para Snowboard gefunden haben.
In Peking war der 37-Jährige vom SV Camp2Race bei seinem Paralympics-Debüt noch auf Rang elf im Banked Slalom gefahren, nun ging es sogar noch einen Platz weiter nach vorne. Nach dem 1. Durchgang hatte Schmiedt, der in Backnang geboren ist und in Rielingshausen in Baden-Württemberg wohnt, in 1:07,43 Minuten noch den neunten Platz belegt. Im zweiten Lauf konnte er sich in 1:07,79 Minuten nicht verbessern und musste den Chinesen Yiyang Liu noch vorbeiziehen lassen, der ihm auch im Snowboard-Cross den Halbfinal-Platz gekostet hatte.
„Der zweite Lauf hat sich schneller angefühlt, aber die Zeit hat etwas anderes gesagt“, sagte der WM-Siebte, der erst weniger als 24 Stunden vor dem Rennen davon erfahren hatte, dass der Banked Slalom von Samstag auf Freitag vorverlegt wurde. „Bei uns war viel los, es waren aufregende Tage und jetzt bin ich auch froh, dass die Saison vorbei ist.“
Zum Ende hin war der einzige Para Snowboarder Deutschlands versöhnlich gestimmt mit seinen zweiten Paralympics: „Am letzten Tag funktioniert es am besten. Jetzt hat sich alles eingegroovt, das hätte auch schon früher sein können. Es war cool, auch wenn ich finde, dass man für die Zuschauer ein bisschen mehr machen hätte können, das war absolut nicht barrierefrei. Trotz allem war viel los, das ist der Wahnsinn für uns, das kenne ich so gar nicht.“
