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Para Taekwondo: EM-Medaille verpasst

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Para Taekwondo © picture alliance

Bei den Para Taekwondo-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv hat es für den einzigen deutschen Starter, Hasim Celik, nicht für eine Medaille gereicht. Der 27-Jährige startete an Rang fünf gesetzt in der Klasse K44 mit einem technischen K.O.-Sieg gegen den Serben Kristijan Hancik in den Wettkampf. Im Viertelfinale musste er sich jedoch dem an Rang vier gesetzten Türken Bayram Kayan geschlagen geben und schied aus.

Im Viertelfinalkampf gegen den Türken, der sich im weiteren Turnierverlauf den Vizemeistertitel sicherte, kämpfte Celik mit Schmerzen, die auf eine Verletzung von Anfang März zurückzuführen waren. Sein frühes Ausscheiden schiebt Celik allerdings nicht auf die Verletzung : „Ich habe alles gegeben, mehr war leider nicht drin“, sagte er nach dem Turnier.

Im Hinblick auf die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio, bei denen Para Taekwondo erstmals mit im paralympischen Programm ist, wird die Konkurrenz zunehmend stärker. Celik wird nun gemeinsam mit seinem Team die EM analysieren und verarbeiten, um dann fokussiert weiterzuarbeiten. „Wer lernt mit Rückschlägen umzugehen und immer weiterzumachen, wird auch Fortschritte erzielen“, ist sich der Nürnberger sicher. Denn seinen Traum von der Teilnahme an den Paralympics und dem möglichen Gewinn einer Medaille für Deutschland verfolgt Hasim Celik natürlich auch weiterhin.

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