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Para Radsport: Vielversprechender Saisonstart

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Hans-Peter Durst © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Die Para Radsport Nationalmannschaft hat beim Straßen-Weltcup im belgischen Ostende neben 14 Podestplatzierungen zahlreiche WM-Normen und mit jeder Top10-Platzierung wichtige Qualifikationspunkte für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio eingefahren. Mit insgesamt fünf Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen landete das deutsche Team auf Rang vier der Nationenwertung.

Beim ersten Weltcup der Straßensaison haben die Sportlerinnen und Sportler der Para Radsport-Nationalmannschaft mit insgesamt 14 Podestplatzierungen und 14 weiteren Top10-Platzierungen ihre gute Frühform im WM-Jahr bewiesen. Besonders in Hinsicht auf die Paralympics 2020 in Tokio wurden wichtige Punkte für die Qualifikation eingefahren. Zudem erreichten einige Sportler die erforderten Zeiten für die Para Radsport-Weltmeisterschaften auf der Straße, die im August in Italien stattfinden. 

Dreiradfahrer Hans-Peter Durst überzeugte in seiner Klasse gleich doppelt – mit Gold im Zeitfahren und im Straßenrennen. Auch Allrounderin Andrea Eskau fuhr nur knapp acht Wochen nach den Paralympischen Winterspielen in PyeongChang, wo sie als erfolgreichste deutsche Athletin abschnitt, mit dem Handbike im Straßenrennen bis ganz oben auf das Podest und gewann zudem Silber im Zeitfahren. Michael Teuber und Pierre Senska gewannen zwei weitere Goldmedaillen für die deutsche Auswahl. Mit Platz drei im Zeitfahren und seiner ersten Weltcup-Medaille sorgte Matthias Schindler für eine weitere positive Überraschung in den deutschen Reihen.

Neben den erfahrenen Radfahrern erreichten auch einige Neuzugänge und Anwärter Platzierungen in den Top10 und sammelten somit die ersten Punkte für die Paralympics-Qualifikation. Der fünfte Platz der Handbike-Staffel mit Jürgen Döringer, Bernd Jeffre und Mariusz Frankowski rundete die gute deutsche Teamleistung in Belgien ab.

Die Medaillen im Überblick:

Gold: Hans-Peter Durst (Straßenrennen, Zeitfahren), Andrea Eskau (Straßenrennen), Pierre Senska (Straßenrennen), Michael Teuber (Zeitfahren)

Silber: Andrea Eskau (Zeitfahren), Christiane Reppe (Straßenrennen, Zeitfahren), Erich Winkler (Zeitfahren)

Bronze: Kerstin Brachtendorf (Straßenrennen, Zeitfahren), Vico Merklein (Straßenrennen), Matthias Schindler (Zeitfahren), Steffen Warias (Straßenrennen)

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