Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

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Im Zentrum der Fachtagung „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“ am Donnerstag, 26. April, im Bielefelder Rathaus steht die erste große repräsentative Studie zur Lebenssituation und zu Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland - beauftragt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird sich künftig noch stärker für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt einsetzen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen am heutigen Donnerstag DOSB-Präsident Thomas Bach und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, in Berlin.

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Im Mai des vergangenen Jahres haben der LandesSportBund und der Behinderten-Sportverband Niedersachsen gemeinsam zu einem Hearing eingeladen, um in einen Gedankenaustausch zu den Beschlüssen der UN-Behindertenrechtskonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in der Bundesrepublik Deutschland (UN-BRK) zu treten.

Die Bethel-Athletics – das große Sportfest für Menschen mit Behinderung – wird am 30. Juni zum ersten Mal auf den Sportanlagen der Universität Bielefeld veranstaltet. Zu den inzwischen 16. Bethel athletics werden mehr als 1 000 Sportlerinnen und Sportler, überwiegend aus Nord- und Westdeutschland, erwartet. Sie werden von mehreren hundert ehrenamtlich tätigen Bielefelder Schülerinnen und Schülern und Studierenden unterstützt.

Termine BG-Kliniktour 2012

Bewegung verbindet – lautet das Motto der vierten BG Kliniktour. Am 20. April 2012 macht sie Station in der BG Unfallklinik Ludwighafen. Die Veranstaltung wendet sich an alle Interessierten, an Sportler und Nicht-Sportler, an Menschen mit und ohne Handicap, die sich selbst ein Bild von den vielfältigen sportlichen Möglichkeiten für Behinderte machen möchten. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.bgu-ludwigshafen.de

Berlin - Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert eine eigenständige repräsentative Datenerhebung zur besseren Erfassung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen in Deutschland ("Disability Survey"). "Die Bundesregierung sollte eine repräsentative Langzeitstudie in Auftrag geben, die die Lebenslagen behinderter Menschen im Zeitverlauf erhebt", erklärte Marianne Hirschberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle.

Deutschlands Schulen brauchen fast 10.000 Lehrer mehr als heute, wenn die Schulsysteme aller Bundesländer innerhalb des kommenden Jahrzehnts auf Inklusion umgestellt werden sollen. Zwar könnten dann die meisten Förderschulen geschlossen werden, wodurch Gelder und Stellen frei würden. Unter dem Strich allerdings entsteht ein zusätzlicher Finanzbedarf von rund 660 Millionen Euro pro Jahr. Das hat Bildungsökonom Prof. Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung errechnet.