Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband
Starker Auftritt des DBS bei EPC-Generalversammlung
Neue Strategien, wichtige Weichenstellungen und spannende Begegnungen: Die Generalversammlung des Europäischen Paralympischen Komitees (EPC) am 29. und 30. August in London bot reichlich Gesprächsstoff. Für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) waren Präsident Hans Jörg Michels und Vizepräsident Dr. Karl Quade vor Ort.
Mit einem Antrag zur Verbesserung der Paralympischen Jugendspiele reagierte die deutsche Delegation auf die unzureichenden Rahmenbedingungen der diesjährigen Ausgabe in der Türkei. Bei den Wettkämpfen in Istanbul sorgten mangelhaftes Essen, unsaubere Unterkünfte und ein unpünktlicher Transport für Verstimmung bei den Teilnehmenden. Das EPC trägt die Verantwortung für die Paralympischen Jugendspiele, dem Antrag des DBS wurde bei der Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.
Darüber hinaus wurde ein Strategischer Plan für die Jahre 2025-2033 verabschiedet und der Exekutivrat neu gewählt. Präsident bleibt Raimond Blondes aus den Niederlanden, neu ist dagegen seine Vizepräsidentin Natalja Novikova (Lettland). Für die Finanzen ist weiterhin Terje Roel (Norwegen) verantwortlich.
Bereits am Vortag hatte eine EPC-Konferenz unter dem Motto „A More Inclusive Europe: The Role of Para Sport“ stattgefunden. Rund 150 Vertreter:innen der Mitglieds- und Partnerorganisationen diskutierten über Best-Practice-Beispiele, soziale Wirkung und die Rolle des EPC im Hinblick auf die Entwicklung des Strategischen Plans 2025–2033.
Als Gast war zudem Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), bei der Generalversammlung anwesend. Mit ihm konnten Hans Jörg Michels und Dr. Karl Quade die deutsche Olympia und Paralympics Bewerbung ansprechen sowie einige Informationen zu der anstehenden Mitgliederversammlung des IPC erhalten, die Ende September 2025 in Seoul stattfinden wird.
Text: DBS
