Aktuelles von Mailand & Cortina 2026

Nico Messinger und Guide Robin Wunderle Arm in Arm nach dem Rennen
Nico Messinger und Robin Wunderle © Ralf Kuckuck / DBS

Die Paralympics von Mailand & Cortina (6.-15. März) werden für Nico Messinger die dritten sein. An PyeongChang 2018 und Peking 2022 hat der 31-Jährige vom Ring der Körperbehinderten Freiburg gemischte Erinnerungen. Nun reist er als frisch gekürter Gesamtweltcup-Sieger im Para Biathlon der Männer mit Sehbehinderung nach Italien und sagt unmissverständlich: „Ich will eine Medaille holen.“

Maya Fügenschuh reckt die Arme nach oben und lacht
Maya Fügenschuh © picture alliance

Große Freude bei Maya Fügenschuh und Steffen Lehmker: Die Para Ski alpin-Fahrerin und der Para Ski nordisch-Athlet vergrößern das Team Deutschland Paralympics für die Winterspiele in Italien auf 40 Sportlerinnen und Sportler sowie acht Guides. Während Lehmker nach 2018 seine zweiten Paralympics bestreiten wird, erlebt Fügenschuh in Mailand und Cortina ihre Premiere. Die sehbehinderte 17-Jährige ist gleichzeitig die jüngste Sportlerin im Aufgebot – und wird auf der Piste begleitet von einer Olympia-Teilnehmerin.

Eismaschinen in Betrieb in der leeren Eishalle von Mailand
Die Eishalle in Mailand © Ralf Kuckuck / DBS

Am 6. März 2026 beginnen in Mailand und Cortina dAmpezzo  die 14. Paralympischen Winterspiele. Für zehn Tage werden sich in Norditalien die besten Para Wintersportler*innen der Welt messen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Team Deutschland Paralympics freuen sich auf spannende und emotionale Wettkämpfe, die vor der traumhaften Kulisse der Dolomiten ausgetragen werden. Um auf dieses einmalige Event bestens vorbereitet zu sein, gibt es hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Winter-Paralympics 2026. 

Nahaufnahme von Christian Schmiedt mit Helm und Halstuch
Christian Schmiedt © Ralf Kuckuck / DBS

Die Vorfreude auf die Spiele steigt, der Countdown läuft: Wer zur Einstimmung manche der deutschen Paralympics-Teilnehmenden besser kennenlernen möchte, kann dies mit Beiträgen des ZDF tun. Die Dokumentation „Paralympische Heldinnen“ sowie die Reihe „einfach mensch“ portraitieren die Para Sportler*innen Anna-Lena Forster, Christian Schmiedt, Anna-Maria Rieder und Johanna Recktenwald.

Eröffnungsfeier der Paralympics in Peking 2022
Team D Paralympics © Ralf Kuckuck / DBS

Mit der zweitgrößten deutschen Mannschaft in der Geschichte der Paralympischen Winterspiele wird sich das Team Deutschland Paralympics auf den Weg nach Mailand und Cortina 2026 machen – und bei den am 6. März beginnenden Spielen in so vielen Sportarten vertreten sein wie noch nie. 40 Athlet*innen und acht Guides werden in fünf Sportarten um Medaillen und Top-Platzierungen kämpfen.

Alexander Spitz kurz vorm Aufprall mit dem Ski
Alexander Spitz © picture alliance

Die diesjährigen Paralympics in Mailand und Cortina sind gleich in mehrfacher Hinsicht besondere. Nicht nur, dass die Spiele seit 20 Jahren erstmals wieder in den europäischen Alpen stattfinden, es gibt zudem noch ein Jubiläum zu feiern: 50 Jahre ist es her, dass die ersten Paralympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Seit der Ausgabe 1976 hat sich einiges getan – und die positive Entwicklung soll in Italien weiter fortgesetzt werden.

Das Panel mit Lisa Buckwitz, Dr. Andre Sander, Christian Baude und Idriss Gonschinska
Idriss Gonschinska bei der Podiumsdiskussion © IAT

Forschung und Sportgeräte spielen im paralympischen Spitzensport eine wichtige Rolle auf dem Weg zum Erfolg. Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) und das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) haben nun kurz vor Olympia und den Paralympics einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. Mit dabei waren auch Vertreter des DBS.