Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Christiane Putzich bei der Curling-WM kurz vor dem Zug
Voll fokussiert: Christiane Putzich bei der Curling-WM © WCF / Céline Stucki

Die Erleichterung beim deutschen Team war groß: Durch einen 7:2-Sieg im entscheidenden Spiel gegen die Slowakei haben sich Deutschlands Rollstuhlcurler bei der Weltmeisterschaft in Luzern (Schweiz) den wichtigen achten Platz gesichert. Das bedeutet nicht nur den Verbleib in der A-Gruppe, sondern auch die direkte Qualifikation für die nächste WM 2017 und weitere Punkte auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen nach Pyeonchang 2018.

Deutsche Sitzvolleyball Nationalmannschaft vor der Deutschen und Brasilianischen Flagge
Deutsche Sitzvolleyball Nationalmannschaft © Christian Heintz

Mit einem dreitägigen Trainingslager in Hoffenheim ist die deutsche Sitzvolleyball Nationalmannschaft ins Paralympische Jahr 2016 gestartet. 

Hierzu konnte Bundestrainer Rudi Sonnenbichler fast den kompletten Bundeskader begrüßen. Einzig Alexander Schiffler (Auslandsaufenthalt) und Dominik Seitz (verletzt) fehlten.

Während der intensiven Trainingseinheiten vom 26.-28. Februar galt es vor allem, die bei der EM 2015 in Warendorf vorgetragenen Spielzüge abzurufen. Ein zusätzliches Augenmerk legte Sonnenbichler auf die taktische Abstimmung der "China-Fahrer". Denn Mitte März wird dort das Team mit acht Spielern beim Interconti-Cup um wertvolle Weltranglistenpunkte für die Setzliste bei den Paralympics in Rio spielen. 

Rudi Sonnenbichler: ,,Es war gut die Jungs seit der EM im Oktober letztens Jahres wiederzusehen. Wir haben am Wochenende ordentlich trainiert, wissen aber auch das bis zum Jahreshighlight in Rio noch viel Arbeit vor uns liegt." 

© Christian Heintz

Anja Wicker beim Ski nordisch
Anja Wicker © DBS/Schieler

Zum Abschluss einer für die deutsche Mannschaft erfreulichen Weltcup-Woche in Finsterau (Bayerischer Wald) haben Anja Wicker und Martin Fleig die Medaillen sieben und acht für das Team eingeheimst. Im Biathlon über die Mitteldistanz (10/12,5 Kilometer) wurde Wicker hauchdünn hinter Svetlana Konovalova (Russland) Zweite, Fleig kam in seinem Rennen auf Platz drei. Andrea Eskau und Vivian Hösch komplettierten mit zwei vierten Rängen das gute Tagesergebnis.

Anna-Lena Forster mit ihren gewonnen Medaillen und dem Weltcuppokal 2016 in Aspen
Anna-Lena Forster

Große Freude bei Anna-Lena Forster (Damen sitzend) beim Technik-Weltcupfinale in Aspen Mountain (Colorado, USA). Beim finalen Slalom der Weltcupsaison 2015/16 geht sie zum ersten Mal überhaupt mit der Leader-Nummer als Führende einer Disziplinenwertung an den Start, behauptet mit einem weiteren Sieg ihre Führung und nimmt den „Globe“ für den Sieg in der Slalom-Weltcupgesamtwertung mit nach Hause. In den beiden Riesenslalomentscheidungen an den Tagen zuvor wurde sie jeweils Zweite hinter der Japanerin Momoka Muraoka.

Die Deutschen Para-Dressur-Reiterinnen trafen sich zu ihrem ersten Lehrgang nach der Winterpause zur Vorbereitung auf die nächsten Wettkämpfe..
Die Deutschen Para-Dressur-Reiterinnen trafen sich zu ihrem ersten Lehrgang nach der Winterpause zur Vorbereitung auf die nächsten Wettkämpfe. © Simone Tiepel

Mit ihrem ersten Lehrgang im paralympischen Jahr 2016 stieg der Nachwuchskader im Parareiten (Dressur) nach der Winterpause in die Vorbereitungen für die nächsten Wettkämpfe ein. Nachdem bereits der A-Kader 2015 auf dem Gelände des Pferdesport und Reittherapie Zentrums (PRZ) der Gold-Kraemer-Stiftung nach Frechen-Buschbell kam, reiste am dritten Februarwochenende der Nachwuchs-Kader auf Einladung des Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) an.

U19 Nationalmannschaft Deutschland
U19 Nationalmannschaft © Andreas Joneck

Die deutsche Juniorenauswahl U19 hat in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ihren ersten Trainingslehrgang des Jahres 2016 durchgeführt. Unter der neuer Leitung von Bundestrainer Martin Kluck und seinem Team kamen dreizehn Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.

Mit den Verfahrenskostenhilfefonds wird sichergestellt, dass Athletinnen und Athleten vor einem privaten Schiedsgericht nicht schlechter gestellt sind als vor einem staatlichen Gericht
Mit den Verfahrenskostenhilfefonds wird sichergestellt, dass Athletinnen und Athleten vor einem privaten Schiedsgericht nicht schlechter gestellt sind als vor einem staatlichen Gericht. © picture alliance

Athlet/innen oder Athletenbetreuer/innen können ab dem 1. April 2016 im Rahmen eines Verfahrens in Anti-Doping-Angelegenheiten vor dem Deutschen Sportschiedsgericht Verfahrenskostenhilfe beantragen. Betroffene erhalten die Möglichkeit auf Übernahme der Verfahrenskosten wie Gerichtskosten, Anwaltskosten und sonstige Auslagen. Die Beantragung erfolgt unkompliziert über einen Antrag bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) in Köln. Für die Gewährung der Verfahrenskostenhilfe steht ein vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) drittmittelfinanzierter Fonds zur Verfügung. Der Fonds wird von der DIS verwaltet.