Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Goalballer Thomas Steiger beim Wurf
Thomas Steiger © Oliver Kremer / DBS

Das Wichtigste vorweg: Deutschlands Goalballer haben ihr Ziel erreicht und den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Zwar musste sich das Team von Cheftrainer Johannes Günther gegen routinierte Schweden in der Future Arena mit 5:9 geschlagen geben, doch ist es aufgrund der Ergebnisse der anderen Teams und der Gruppenkonstellation nicht mehr von Platz vier zu verdrängen. Auch der dritte Rang wäre theoretisch noch möglich. 

DIe Sitzvolleyballer bei der Sieger-Laola mit dem vollen Riocentro 6
Sieger-Laola mit dem gut gefüllten Riocentro 6 © Ulrich Gasper DBS

Was für eine Nervenschlacht im Riocentro 6 am brasilianischen Abend: Mit 3:2 setzen sich die deutschen Sitzvolleyballer in ihrem zweiten Gruppenspiel gegen die Mannschaft aus den USA durch. Nachdem der erste Satz überraschend verloren ging, schienen die Jungs von Chefcoach Rudi Sonnenbichler das Match in Satz 2 und 3 wieder in den Griff zu bekommen.  Dann drehten die Amerikaner nach einem großen Vorsprung der Deutschen plötzlich wieder auf und das Match drohte, zu kippen. Aufgrund der Niederlage im Auftaktspiel gegen Ägypten musste das deutsche Team heute zwingend gewinnen, um die Chancen auf den Einzug ins Halbfinale zu wahren.

Lindy Ave springt im Weitsprung auf Rang sechs ©Ralf Kuckuck/DBS
Lindy Ave springt im Weitsprung auf Rang sechs ©Ralf Kuckuck/DBS

Der Sonntag bot bei den Leichtathleten am Abend zwar keine Medaillen, aber tolle Leistungen: Die 18-jährige Lindy Ave sprang persönliche Bestleistung und verpasste Bronze hauchdünn, David Behre, Johannes Floors und Felix Streng zogen am Vorabend des großen Staffel-Finals auch in den 200-Meter-Endlauf ein.

Tom Schmidberger bei der Siegerehrung
Tom Schmidberger unterliegt im Finale, aber gewinnt Silber © Ulrich Gasper DBS

Thomas Schmidberger hat Silber im Einzel-Wettbewerb der Wettkampfklasse 3 gewonnen. Im Finale unterlag er dem alten und neuen Paralympics-Sieger Feng Panfeng aus China mit 1:3. Sein Teamkollege Thomas Brüchle verlor das Spiel um Bronze im Entscheidungssatz und wurde Vierter.

Schwimmerin Elena Krawzow
Elena Krawzow verpasst nur knapp eine Medaille © Oliver Kremer/DBS

Sie hat so hart gearbeitet, doch es hat nicht gereicht: Schwimmerin Elena Krawzow ist im Finale über 100 Meter Brust in der Startklasse SB13 nur auf Rang fünf gelandet. Aus der Traum vom ersehnten Edelmetall. Zwar verpasste die 22-jährige Berlinerin die Medaillenränge nur um gut vier Hundertstel, blieb allerdings mit 1:17,46 Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit, die sie im Juni aufgestellt hatte. Die eigene Bestleistung um drei Sekunden verbessert hat Verena Schott. Allerdings wurde die 27-Jährige vom PSC Berlin über 100 Meter Brust (SB5) nicht mit einer Medaille belohnt und landete knapp auf dem undankbaren vierten Platz.

Katharina Krüger
Katharina Krüger © Andreas Joneck/DBS

Katharina Krüger ist in der zweiten Runde des Paralympischen Tennisturniers glatt in zwei Sätzen an der Chinesin Huimin Huang gescheitert. Nach 1:24 Stunde auf dem Court Nummer fünf musste die 26-jährige Berlinerin ihrer Konkurrentin aus dem Reich der Mitte zu deren 6:0 und 6:2 Erfolg gratulieren. 

Alina Rosenberg auf Nea's Daboun
Alina Rosenberg verschafft dem Team auf Nea's Daboun eine gute Ausgangsposition © Uli Gasper/DBS

Mit einem herausragenden Ritt ist Alina Rosenberg in den Team Test der Dressurreiter gestartet. Auf ihrem absolut gelassenen Nea's Daboun erfüllte die 24-Jährige vom BPRSV Cottbus (Grade 1b) souverän ihre Schritt- und Trabaufgaben. Die abschließende Wertung von 73,160 Prozent brachte ihr für die deutsche Equipe einen hervorragenden dritten Platz ein und damit eine sehr gute Ausgangsposition für die kommenden Tage.