Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Felicia Laberer in Aktion beim Kajak fahren
Felicia Laberer © Kevin Voigt

Das Jahreshighlight steht an: Nach einer bisher erfolgreichen Saison will Deutschlands Para Kanu-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften in Mailand noch einmal für Erfolgserlebnisse sorgen. Auf der Regattastrecke Idroscalo di Milano sind vom 20. bis zum 24. August neben den olympischen Teilnehmer*innen auch sechs deutsche Para Kanut*innen am Start. Ihr Ziel: Um die vorderen Plätze mitzufahren. Die Leistungen bei der diesjährigen EM stimmen das Team optimistisch.

Valentin Baus posiert mit den anderen Medaillengewinnern
Valentin Baus © Michael Fuchs

Großer Erfolg für Para-Tischtennisspieler Valentin Baus: Der 29-Jährige sicherte sich in den USA seine erste Goldmedaille bei einem Elite-Turnier. Im Finale setzte er sich souverän gegen den Briten Jack Hunter Spivey durch. Auch seine Düsseldorfer Vereinskollegin Nina Reck überzeugte mit einer starken Leistung und gewann Silber im Einzel der Frauen.

Die Sonderfolge des Podcasts zum Thema "Duale Karriere? Na klar!"
TDP Podcast

Reicht das Geld? – Eine Frage, die bei jedem Menschen im Alltag präsent ist. Bei Leistungssportlerinnen und -sportlern ist das nochmal extremer, weil längst nicht alle vom Sport, in den sie viel Zeit investieren, leben können. Im Team Deutschland Paralympics Podcast sprechen wir mit Zsuzsanna Zimanyi, Laufbahnberaterin des Olympiastützpunktes Freiburg, über Förderung, Sponsoring und Laufbahnberatung.

Johannes Floors jubelt mit Deutschland-Flagge
Johannes Floors © Florian Schwarzbach/DBS

Sieben Wochen vor den Para Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi (26. September bis 5. Oktober) hat Johannes Floors seinen sechs Jahre alten Weltrekord geknackt. Beim IFAM im belgischen Oordegem setzte Floors ein großes Ausrufezeichen, lief die 400 Meter in 45,26 Sekunden und verbessert damit seine eigene Bestmarke von der WM 2019 um stolze 0,52 Sekunden.

Mathis Tigler beim Aufschlag im Spiel gegen die Ukraine
Die deutschen Sitzvolleyballer im Halbfinale gegen die Ukraine © Para Volley Europe/ Dino Secic

Die Trophäensammlung der deutschen Sitzvolleyballer ist um eine weitere Silbermedaille ergänzt worden. Bei den Europameisterschaften im ungarischen Györ stürmte das Herren-Team von Cheftrainer Christoph Herzog mit klaren Siegen bis ins Finale. Nur der große Favorit aus Bosnien und Herzegowina war am Ende zu stark. Die Damen-Mannschaft schloss das Turnier auf dem fünften Platz ab.

Im Spiel gegen Kroatien schmettert Ronja Schmölders den Ball über das Netz
Die deutschen Sitzvolleyballerinnen im Spiel gegen Kroatien © Dino Secic, Manon Vilault/Para Volley Europe

Zwischenziel erreicht: Die deutschen Sitzvolleyball-Teams haben es ins Viertelfinale der Europameisterschaften in Györ (Ungarn) geschafft. Die Herren setzten sich souverän als Gruppenzweiter durch und treffen nun im Viertelfinale auf die Kroatien. Das Damen-Team erwischte einen schlechten Start ins Turnier, steigerte sich aber in den folgenden Spielen und bekommt es nun mit der Ukraine zu tun.

Das deutsche Team posiert mit Flagge bei der Eröffnungsfeier
Das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier © Ralf Kuckuck/DBS

Bei den European Para Youth Games (EPYG) im türkischen Istanbul hat sich das deutsche Nachwuchsteam in beeindruckender Form präsentiert. In einem internationalen Teilnehmerfeld von über 650 Athlet*innen aus 33 Nationen zeigte das Team nicht nur sportlich herausragende Leistungen, sondern auch ein vorbildliches Auftreten abseits der Wettkämpfe. Mit insgesamt 25 Gold-, 20 Silber- und 16 Bronzemedaillen landete die deutsche Delegation auf einem hervorragenden zweiten Platz im Medaillenspiegel – lediglich Gastgeber Türkei schaffte es knapp knapp davor.