Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

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Die Paralympischen Medaillen 2018 © POCOG

Das Organisationskomitee POCOG hat die Medaillen für die Paralympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen PyeongChang präsentiert. Die Medaillen, entworfen von dem südkoranischen Designer LEE Suk-woo, symbolisieren die Kultur und Tradition des Landes. Auf der Vorderseite, der im Durchmesser etwa neun Zentimeter großen Medaille, sind die drei Paralympischen Agitos abgebildet. Auf der Rückseite ist das Logo der Winterspiele 2018, die Sportart und die jeweilige Disziplin zu sehen. Die horizontalen Linien auf Vorder- und Rückseite sollen die Paralympischen Werte repräsentieren. Der Rand ist mit koreanischen Schriftzeichen versehen, übersetzt bedeuten diese: „PyeongChang 2018 Paralympische Winterspiele“.  Zusätzlich trägt jede Medaille eine Prägung in Blindenschrift.

Noemi Ristau mit Guide Lucien Gerkau
Noemi Ristau mit Guide Lucien Gerkau © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Das deutsche Para Ski alpin Team ist beim Europacup im Pitztal erfolgreich in die Paralympische Saison gestartet. Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster, Noemi Ristau, Ruth Hagspiel und Georg Kreiter fuhren insgesamt 13 Podestplatzierungen ein. Bis Weihnachten geht es für die deutschen Athletinnen und Athleten um Bundestrainer Justus Wolf im Rennprogramm nahtlos weiter mit den Weltcups in St. Moritz (13. bis 16. Dezember) und in Kuhtai (19. bis 22. Dezember).

Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/ DBS-Akademie
Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/ DBS-Akademie

Andrea Eskau vom USC Magdeburg hat der deutschen Nationalmannschaft der Para Skilangläufer und Biathleten im ersten Weltcup der Saison gleich zwei Siege beschert. Die 46-jährige Sitzskiathletin aus dem rheinischen Elsdorf gewann im kanadischen Canmore sowohl den Langlauf-Sprint als auch die mittlere Distanz. Alexander Ehler feiert mit 48 Jahren sein Weltcup-Debüt.

Janina Breuer
Janina Breuer © Oliver Kremer / DBS

Was für eine Ausbeute: Mit der Goldmedaille von Janina Breuer über 100 Meter Schmetterling am letzten Tag hat das fünfköpfige deutsche Team bei den Para Schwimmen-Weltmeisterschaften insgesamt zwölf Medaillen gewonnen. Viermal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze stehen nach sechs intensiven Wettkampftagen auf der Haben-Seite der deutschen Mannschaft. Bundestrainerin Ute Schinkitz blickt mit Stolz auf eine WM zurück, die schon unter schwierigen Bedingungen gestartet war.

Janina Breuer mit Trainer Phillip Semechin © DBS
Janina Breuer mit Trainer Phillip Semechin © DBS

Auch am fünften Tag der Para Schwimmen-Weltmeisterschaft in Mexiko kann sich das deutsche Schwimmteam über einen weiteren WM-Titel freuen. Die erst 19-jährige Janina Breuer schlug mit persönlicher Bestzeit von 1:11,02 Minuten über 100 Meter Rücken in der Startklasse 14 als Erste an und sicherte sich bei ihrer WM-Premiere den Titel. Denise Grahl und Elena Krawzow mussten ihre Rennen gesundheitsbedingt absagen.

Martin Fleig
Martin Fleig © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Die deutschen Para-Skilangläufer und -Biathleten haben über den Sommer geschuftet – Der Weltcup-Start in Canmore (9. bis 17. Dezember) wird zu einer ersten Standortbestimmung auf dem Weg zu den Paralympics. Wenn sich an diesem Mittwoch die deutsche Nationalmannschaft Para Ski nordisch ins Flugzeug gen Westen setzt, dürfte die Gefühlslage der acht Athletinnen und Athleten an Bord irgendwo zwischen Aufregung und Vorfreude liegen. 

Clara Klug mit Begleitläufer Martin Härtl
Clara Klug mit Guide Martin Härtl © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Das Verhältnis zwischen Athlet und Trainer ist im Leistungssport geprägt von einem hohen Maß an Vertrauen und Kommunikationsfähigkeit. Der eine muss sich darauf verlassen können, dass der andere in dieselbe Richtung läuft – und beide müssen davon überzeugt sein, dass der Weg ans Ziel führt. Das gilt vor allem dann, wenn die Athletin blind ist und der Trainer gleichzeitig ihr Guide in der Loipe.