Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Josia Topf in Seitenlage schwimmend im Wasser
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Zum ersten Mal endete ein Tag bei der Para Schwimm-WM in Singapur ohne Medaille für das deutsche Team. Dafür wurden neue Bestzeiten aufgestellt – sowohl auf persönlicher als auch auf Landesebene. Josia Topf schwamm auf den 200 Meter Freistil einen neuen deutschen Rekord und wurde Fünfter. Mira Jeanne Maack verpasste zwar das Finale auf den 200 Meter Lagen, durfte sich aber über eine persönliche Jahresbestzeit freuen.

Thomas Wandschneider und Rick Hellmann schlagen mit ihren Badminton-Schlägern ab
Thomas Wandschneider und Rick Hellmann © Kevin Voigt / DBS

Mit Erfahrung und Talenten: Im türkischen Istanbul finden vom 30. September bis 5. Oktober die Para Badminton-Europameisterschaften statt. Neben Paralympics-Teilnehmern wie Rick Hellmann, Doppel-Europameister von 2023, und dem Bronzemedaillengewinner von Paris, Thomas Wandschneider, sind in diesem Jahr auch einige vielversprechende Nachwuchsspieler*innen dabei, die sich auf internationalem Parkett beweisen wollen.

Johannes Floors lachend mit Deutschlandfahne und Fingerzeig
Johannes Floors © Mika Volkmann / DBS

Johannes Floors hat in dieser Saison seinen Weltrekord über 400 Meter unterboten und reist mit starken Vorleistungen zur Para Leichtathletik-WM im indischen Neu-Delhi. Nach Silber bei den Paralympics in Paris 2024 ist der 30-Jährige wieder der Top-Favorit. Das ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass der Leverkusener zusätzlich zum Training noch arbeitet und studiert.

Josia Topf beim Sprung ins Wasser
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Josia Topf ist nicht zu stoppen: Über die 50 Meter Freistil gewann der 22-Jährige Gold und damit bereits seine dritte Medaille bei den Para Schwimm-Weltmeisterschaften in Singapur. In einem spannenden Rennen feierte Topf einen Start-Ziel-Sieg und setzte so die Serie des deutschen Teams fort – an jedem Tag gab es bisher eine Medaille. Topfs WM-Titel bedeutete das achte Edelmetall für das deutsche Team. Verena Schott verpasste hingegen als Vierte erneut knapp das Podium, ebenso wie Taliso Engel.

Felix Streng beim Sprint
Felix Streng © Tom Weller / DBS

Ein Mal Gold, drei Mal Silber und vier Mal Bronze gab es für die deutsche Para Leichtathletik-Nationalmannschaft bei den Paralympics 2024 in Paris. „Ein Tiefpunkt“, wie Bundestrainerin Marion Peters rückblickend sagt. Bei den Weltmeisterschaften vom 27. September bis zum 5. Oktober im indischen Neu-Delhi hofft sie auf ein besseres Ergebnis – obwohl das Team kleiner ist.

Josia Topf beißt in seine Silbermedaille
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Nächste Medaille für das deutsche Team bei der Para Schwimm-WM in Singapur: Josia Topf, der am Montag bereits Gold auf den 150 Meter Lagen (SM3) gewonnen hatte, sicherte sich nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Denys Ostapchenko Silber über 50 Meter Rücken in der Startklasse S3. Der Erlanger sorgte damit für das siebte deutsche Edelmetall am vierten Wettkampftag der Weltmeisterschaften. Damit geht Deutschlands Medaillen-Serie weiter.

Gina Böttcher lachend mit Goldmedaille
Gina Böttcher © Ralf Kuckuck / DBS

Auch am dritten Tag der Para Schwimm-WM gab es Edelmetall für das deutsche Team. In einem hochspannenden Rennen gewann Gina Böttcher die Bronzemedaille über die 150 Meter Lagen. Die anderen deutschen Starter*innen Maike Naomi Schwarz, Verena Schott und Malte Braunschweig zeigten ebenfalls ansprechende Leistungen, jedoch reichte es jeweils nur für den undankbaren vierten Platz.