Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Anja Wicker © Martin Haag

Zehn Tage lang hat sich die deutsche Para Ski nordisch-Nationalmannschaft Ende Februar und Anfang März in Ridnaun auf die anstehende Premiere einer Para Biathlon-Weltmeisterschaft vorbereitet. Anja Wicker hätte nichts dagegen, aus dem Ort des finalen Trainingslagers ein gutes Omen für die Wettkämpfe vom 12. bis 15. März im schwedischen Östersund abzuleiten. Der Geist von Ridnaun trug sie fast auf den Tag genau vor sechs Jahren zum größten Erfolg ihrer Karriere: Gold bei den Paralympics 2014 von Sotschi.

Leonie Walther zusammen mit ihrem Guide am einem Anstieg
Das Küken des Aufgebots: Leonie Walter © Martin Haag

Bundestrainer Ralf Rombach hat 14 Athletinnen und Athleten inklusive fünf Guides für die bevorstehende Para Biathlon-Weltmeisterschaft in Schweden (12. bis 15. März) nominiert. Den letzten Schliff hat sich die Mannschaft im Trainingslager geholt. Als aussichtsreichster Medaillenkandidat gilt Martin Fleig.

Marco Herbst © Nadine Bieneck

Die Paralympics-Qualifikation hat Deutschlands Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft verpasst, doch nach erster Enttäuschung überwiegt die Zufriedenheit über viele starke Auftritte und einen großen Schritt in der Entwicklung des neu formierten Teams. Im Entscheidungsspiel um das Tokio-Ticket unterlag die Auswahl von Cheftrainer Christoph Werner im kanadischen Vancouver den favorisierten Franzosen mit 30:54 und beendete das Qualifikations-Turnier auf einem guten dritten Platz.

Kapitän Marco Herbst in Ballbesitz
© Nadine Bieneck

Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft geht beim Paralympics-Qualifikationsturnier als Außenseiter an den Start. Die Auswahl um Cheftrainer Christoph Werner sieht sich aber nicht chancenlos. Insgesamt sieben Mannschaften kämpfen vom 4. bis 8. März im kanadischen Vancouver um die letzten zwei Tickets für Tokio.

Eine Spielerin der Mannschaft nimmt den Ball an, die anderen verfolgen die Flugkurve des Balls
Die deutschen Damen in der Annahme © Mirjam Schüler

Beim Paralympics-Qualifikationsturnier im kanadischen Halifax haben die deutschen Sitzvolleyball-Damen im Halbfinale nach zwei starken ersten Sätzen 2:3 gegen die Ukraine verloren. Die Niederlage bedeutete zudem, dass das Team keine Chance mehr hat auf das letzte Ticket für die Spiele in Tokio. Im abschließenden Duell um Platz drei unterlagen die deutschen Damen knapp der Auswahl aus Slowenien.

Die Pokalsieger jubeln gemeinsam im Konfettiregen
Die Pokalsieger 2020: RSB Thuringia Bulls © Werner Schorp

Die erste Titelentscheidung der Rollstuhlbasketball-Saison ist gefallen. Die RSB Thuringia Bulls krönten sich in Hannover zum DRS Pokalsieger 2020. In einem spannenden Pokalduell mit dem RSV Lahn Dill behielten sie mit dem 73:82 (16:25/33:42/35:50) Erfolg die Oberhand und holten sich nach 2016 und 2019 zum dritten Mal die begehrte Trophäe in den Schrank.

Die deutschen Sitzvolleyballnationalmannschaft der Damen jubelt gemeinsam ausgelassen auf dem Feld nach einem Punktgewinn
Jubel bei den deutschen Damen

Die deutschen Sitzvolleyballerinnen haben sich nach den zwei knappen Auftakt-Niederlagen beim Paralympics-Qualifikationsturnier in Kanada zwei Siege gegen Slowenien und Finnland gesichert. Damit zieht das Team um Cheftrainer Christoph Herzog ins Halbfinale ein und kämpft am Freitag weiter um das Tokio-Ticket.