Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Anna-Lena Forster zeigt auf dem Monoski den Daumen nach oben
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Das Weltcup-Finale im Para Ski alpin ist vor allem für die deutschen Frauen erfreulich verlaufen. Anna-Lena Forster gewann nicht nur die beiden abschließenden Rennen in Veysonnaz (Schweiz), sondern setzte sich damit auch in der Gesamtwertung knapp an die Spitze. Anna-Maria Rieder und Andrea Rothfuss holten zum Abschluss zwei Podiumsplätze und landeten auch in der Slalom-Gesamtwertung auf Rang zwei und drei. Rieder verpasst den Gesamtsieg dabei nur hauchzart.  

Alexander Spitz kurz vorm Aufprall mit dem Ski
Alexander Spitz © picture alliance

Die diesjährigen Paralympics in Mailand und Cortina sind gleich in mehrfacher Hinsicht besondere. Nicht nur, dass die Spiele seit 20 Jahren erstmals wieder in den europäischen Alpen stattfinden, es gibt zudem noch ein Jubiläum zu feiern: 50 Jahre ist es her, dass die ersten Paralympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Seit der Ausgabe 1976 hat sich einiges getan – und die positive Entwicklung soll in Italien weiter fortgesetzt werden.

Jeremias Wilke vor Alexander Rauen, der gerade an einer Slalomstange vorbei fährt
Jeremias Wilke und Alexander Rauen © Tom Weller / DBS

Jeremias Wilke begann zunächst als Guide von Luisa Grube, bevor er vor circa zwei Jahren anfing, mit dem sehbehinderten Alexander Rauen zu fahren. Gemeinsam nahm das Duo im Para Ski alpin an Weltcups, den University Games und im letzten Jahr auch erstmals an einer WM teil. Im Interview spricht er über Highlights und schwierige Phasen der bisherigen Karriere, Ziele für die Paralympics und warum er im Rennen „Wendy“ anstatt „Haarnadel“ sagt.

Günther Mayer und Petar Richarz lächelnd mit der WM-Trophäe im zdf Sportstudio
Peter Richarz und Co-Trainer Günther Mayer (links) im aktuellen sportstudio © DBS

Mit „seinen Jungs“ wurde er zwei Mal Weltmeister und gewann ebenso oft Gold bei Europameisterschaften. Jetzt hat Peter Richarz, Erfolgscoach der U23-Nationalmannschaft mit insgesamt sieben gewonnenen internationalen Medaillen, seinen Abschied bekanntgegeben. Die EM in diesem Jahr wird sein letztes großes Turnier mit dem Team sein.

Marcel Adam versucht mit dem Schläger den Federball zu erwischen
Marcel Adam © Kevin Voigt / DBS

Gut vorbereitet reist das deutsche Para Badminton-Nationalteam mit sieben Athlet*innen zu den Weltmeisterschaften nach Manama (Bahrain). Cheftrainer Christopher Skrzeba erwartet beim Turnier vom 8. bis zum 14. Februar eine starke Konkurrenz, trotzdem sieht er mindestens eine Medaillenchance im deutschen Team. Für drei WM-Debütant*innen geht es derweil darum, wichtige internationale Erfahrungen zu sammeln.

Sebastian Marburger beim Ski Fahren mit verschiedenen Landesflaggen am linken Bildrand
Sebastian Marburger © Marcus Hartmann / Gate3 Photo Agency

Beim Weltcup-Finale im Para Skilanglauf im polnischen Szklarska Poreba-Jakuszyce feiert Sebastian Marburger (SK Wunderthausen) einen Doppelsieg über zehn Kilometer klassisch. Linn Kazmaier (SZ Römerstein) gewinnt den Gesamtweltcup. Kathrin Marchand (SC Bayer Leverkusen), Merle Menje (StTV Singen) und Max Weidner (WSV-DJK Rastbüchl) laufen erstmals aufs Podium.

Das Panel mit Lisa Buckwitz, Dr. Andre Sander, Christian Baude und Idriss Gonschinska
Idriss Gonschinska bei der Podiumsdiskussion © IAT

Forschung und Sportgeräte spielen im paralympischen Spitzensport eine wichtige Rolle auf dem Weg zum Erfolg. Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) und das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) haben nun kurz vor Olympia und den Paralympics einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. Mit dabei waren auch Vertreter des DBS.