Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Tom Kierey im Kajak
Tom Kierey im Kajak © Florian Schwarzbach / DBS

Sowohl Katharina Bauernschmidt im Va‘a als auch Tom Kierey im Kajak zeigen individuell starke Leistungen und überqueren am Ende auf dem sechsten Rang die Ziellinie. Nachrücker Ivo Kilian landete auf dem 13. Platz. Kierey ist sich dennoch sicher: „Morgen wird es etwas zu feiern geben.“

Verena Schott beim Jubeln
Verena Schott beim Jubeln © Florian Schwarzbach / DBS

Wie bereits auf den 200 Meter Lagen und den 100 Meter Brust hat Verena Schott auch auf den 100 Meter Rücken die Bronzemedaille gewonnen. „Bis zu den Spielen von Paris“ wolle die 32-Jährige nun weiterschwimmen. Die deutschen Para Schwimmer erreichten in Tokio insgesamt fünf Medaillen, zweimal Gold und dreimal Bronze.

Denise Schindler in der Spitzengruppe neben der späteren Goldmedaillengewinnerin Keiko Sugiura (JPN)
Schindler in der Spitzengruppe

Das Team Deutschland Paralympics war bei den Wettbewerben im Para Radsport mit insgesamt zwölf Medaillen – eine auf der Bahn und elf auf der Straße, davon drei Goldmedaillen – äußerst erfolgreich. Denise Schindler setzte am letzten Wettkampftag den Schlusspunkt mit einem fünften Platz im kombinierten Straßenrennen der Klassen C1 bis C3.

Natascha Hiltrop holt Silber
Natascha Hiltrop © Joachim Sielski / DBS

Natascha Hiltrop hat nach Gold im Luftgewehr liegend (R3) im Dreistellungskampf der Para Sportschützinnen (R8) ihr zweites Edelmetall gewonnen. In einer spannenden Eliminierungsrunde behielt sie bis auf den letzten Schuss die Nerven und sicherte sich Silber in der Königsdisziplin des Para Sportschießens. Ihre Teamkollegin Elke Seeliger scheiterte in der Qualifikation nur knapp als Zehnte.

Rollstuhlbasketball der Herren
© Steffie Wunderl / DBS

Die deutschen Rollstuhlbasketballer haben mit einem 68:56-Erfolg (19:21/37:31/50:41) über Kanada einen versöhnlichen Abschluss ihrer Paralympics gefeiert. Durch den am Ende klaren Sieg gegen den dreimaligen Goldmedaillengewinner aus Nordamerika belegt das deutsche Team Platz sieben im Endklassement.

Merle Menje beim Rennrollstuhlfahren
Merle Menje © Binh Truong / DBS

An einem etwas ruhigeren Tag für die deutsche Para Leichtathletik bei den Paralympics im Olympiastadion in Tokio hat sich bildlich ein Generationswechsel im Rennrollstuhl vollzogen: Während die 17 Jahre junge Merle Menje ihr viertes Finale Tokio absolvierte, kam ein sichtlich enttäuschter Alhassane Baldé zum dritten Mal bei diesen Spielen nicht über den Vorlauf hinaus und beendete danach seine große Karriere mit 35 Jahren.

Valeska Knoblauch holt zum Schlag aus
Valeska Knoblauch qualifiziert sich für das Viertelfinale © Mika Volkmann / DBS

Die gute Nachricht: Valeska Knoblauch hat sich als erste für das Viertelfinale ihrer Startklasse am Samstag qualifiziert. Ansonsten gab es lediglich zwei Siege aus zehn Partien. „Das haben wir uns anders vorgestellt“, lautet die einhellig Meinung zu diesen ersten beiden Spieltagen im Para Badminton.