Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Angelika Dreock-Käser zeigt den Daumen hoch nach einem Rennen
Angelika Dreock-Käser © Joachim Sielski / DBS

Dank starker Leistungen in der laufenden Saison vertreten 14 Athletinnen und Athleten den deutschen Para Radsport bei den Weltmeisterschaften vom 11. bis 14. August im kanadischen Baie-Comeau. Trotz mancher Widrigkeiten stehen die Chancen auf Podestplatzierungen und das begehrte WM-Regenbogentrikot für einige sehr gut.

Angelika Dreock-Käser im Rennen auf dem Dreirad
Angelika Dreock-Käser im Rennen auf dem Dreirad © Joachim Sielski / DBS

Das Jahr 2021 war das bislang erfolgreichste ihrer Karriere: Angelika Dreock-Käser gewann den WM- und EM-Titel sowie zwei Medaillen bei ihren ersten Paralympischen Spielen. Doch all das stellte ein privater Schicksalsschlag in den Schatten. Es war und ist der Radsport, der der 55-Jährigen Kraft gibt – auch mit Blick auf die bevorstehende WM in Kanada (11. bis 14. August).

Maik Szarszewski beim Abzug seines Bogens
Maik Szarszewski © Joachim Sielski / DBS

Ein Platz auf dem Siegerpodest war insgeheim das Ziel – Platz neun ist es für Maik Szarszewski geworden. Bei den Para Bogensport-Europameisterschaften in Rom blieb der einzige deutsche Starter in der offenen Recurved Klasse der Herren diesmal ohne die erwünschte Medaille und damit hinter den eigenen Hoffnungen zurück.

Regine Mispelkamp auf Highlander Delight's © Binh Truong / DBS
Regine Mispelkamp auf Highlander Delight's © Binh Truong / DBS

„Ich bin wirklich gespannt, ob alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen“, sagt Bernhard Fliegl. Der Bundestrainer Para Dressursport blickt voller Vorfreude auf die Weltmeisterschaften vom 6. bis 14. August. Die deutsche Equipe sieht sich bestmöglich vorbereitet – und das, obwohl sich seit den Paralympics 2021 in Tokio einiges im Team verändert hat.

Regine Mispelkamp mit der Bronzemedaille
Regine Mispelkamp erfüllt sich den Traum von der Medaille © Mika Volkmann / DBS

Wenn Regine Mispelkamp im Sattel sitzt, dann ist sie in einer anderen Welt. „Auf dem Pferd schaffe ich es, alle Herausforderungen und vor allem meine Krankheit auszublenden“, erklärt die 51-Jährige vom RV Blücher Sevelen. Hoch zu Ross hat sie aber noch weitaus mehr geschafft, als sich mit der Diagnose Multiple Sklerose zu arrangieren. Bei den Paralympics 2021 in Tokio gewann die Para Dressurreiterin die Bronzemedaille in der Kür.

Annika Zeyen mit der Deutschlandfahne in ihrem Handbike
Annika Zeyen © DBS

Die WM-Generalprobe ist geglückt: Beim letzten Weltcup der Saison stehen 16 Podestplatzierungen und zahlreiche weitere Top 10-Platzierungen für eine starke Teamleistung. Fünf Athlet*innen gewannen zudem den Weltcup-Gesamtsieg. Doch der Blick aller richtet sich bereits auf das anstehende Großevent: die WM vom 11. bis 14. August.

Torabschlussversuch im Spiel Berlin vs. Stuttgart
©DFB-Stiftung Sepp-Herberger / Karsten Cobow

In Berlin hat der vierte und vorletzte Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga 2022 stattgefunden. Während der FC St. Pauli gegen die Sportfreunde aus Marburg patzte und somit den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen musste, konnte der MTV Stuttgart mit sechs Punkten aus zwei Spielen die Spannung im Kampf um den Meistertitel bewahren. Somit ist für den Finalspieltag am 17. September in Köln auf dem Roncalliplatz alles angerichtet.