Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Esther Bode und Lillemor Köper jubeln mit Deutschlandfahne über Silber und Gold
Esther Bode und Lillemor Köper © Florian Schwarzbach / DBS

Deutschlands Para Kanutinnen haben bei den European Championships in München einen Start nach Maß hingelegt und einen kompletten Medaillensatz gewonnen. Lillemor Köper und Esther Bode feierten einen Doppelsieg in der Startklasse VL 1, zudem schaffte es Katharina Bauernschmidt in der VL 2 auf den Bronzerang. Damit trugen die Para Athletinnen zum starken EM-Auftakt der deutschen Kanutinnen und Kanuten mit drei Medaillen bei.

Ein deutsche Segelboot auf dem Wasser
Para Segeln © Binh Truong / DBS

Insgesamt 26 inklusive Teams aus sieben Nationen segeln bei der WM vom 24. bis 28. August 2022 vor der Kulisse Rostocks um den Titel „Inclusion World Championship for Sailing“. Je eine Person mit und eine ohne Behinderung sitzen bei den Wettfahrten gemeinsam im Boot, einer speziell für das inklusive Segeln entwickelten S\V14.

Felicia Laberer jubelnd mit der Deutschlandfahne
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / DBS

Die Entwicklung von Felicia Laberer geht vor allem in eine Richtung: steil bergauf. Den Traum von einer Medaille verfolgt sie schon seit ihrer Kindheit. Inzwischen hat die 21-jährige Berlinerin im Para Kanu bei allen Großereignissen Edelmetall gewonnen – auf den EM-Titel 2021 folgte Bronze beim Paralympics-Debüt und vor einigen Tagen erneut Platz drei bei der WM. Bei der Heim-EM in München (18. bis 21. August) will Laberer wieder aufs Treppchen, am liebsten ganz nach oben.

Felicia Laberer jubelnd in ihrem Kanu
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / DBS

50 Jahre nach den Olympischen Spielen in München finden auf der Regattastrecke in Oberschleißheim auch die Europameisterschaften der Kanut*innen mit Behinderung statt. Die Regatta wird im Rahmen der European Championships ausgetragen. Die Rennen beginnen am Donnerstag, 18.August, mit den Vorläufen, ehe am Freitag, Samstag und Sonntag die Endläufe stattfinden.

Ein deutscher Powerchair Hockey-Spieler mit seinem Schläger und dem Ball
Powerchair Hockey © Tobias Lackner

Die deutsche Powerchair Hockey-Nationalmannschaft hat bei den Weltmeisterschaften in Sursee und Nottwil (Schweiz) den sechsten Rang erreicht. Mit diesem Ergebnis bleibt die Auswahl von Cheftrainer Gerd Autenrieth hinter den eigenen Erwartungen, nach zwölf Jahren ohne Titel war der Finaleinzug das große Ziel.

Die Equipe des Para Dressur-Nationalteams
Para Dressur-Nationalteam © DBS

Große Freude im deutschen Para Dressursport-Team: Die Mannschaft um Bundestrainer Bernhard Fliegl blieb bei der WM im dänischen Herning zwar ohne Medaille, konnte mit der Qualifikation für die Paralympics aber ihr anvisiertes Ziel erreichen. Mit Platz sechs sicherten sich die deutschen Reiterinnen die direkte Teilnahme an den Spielen 2024 in Paris.

Das deutsche Team in Kanada
Das deutsche Team in Kanada © DBS

Sensationelle Ausbeute: Die deutschen Para Radsportler*innen haben bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Baie-Comeau hervorragende Leistungen gezeigt. So bringen 14 Athlet*innen 14 Medaillen mit nach Hause. Zur starken Teamleistung haben Überfliegerinnen wie die beiden Doppel-Weltmeisterinnen Maike Hausberger, die am Abschlusstag auch im Straßenrennen Gold bejubelte, und Annika Zeyen ihren Teil beigetragen.