Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Anna-Lena Forster beißt beim Jubel in ihre Goldmedaille
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Zweites Paralympics-Gold in Cortina d‘Ampezzo für Anna-Lena Forster: Die Monoskifahrerin gewinnt nach ihrem Triumph in der Abfahrt und Silber in der Super-Kombination auch den Riesenslalom. Andrea Rothfuss wurde wie im Super G starke Vierte, Anna-Maria Rieder Siebte und Debütantin Maya Fügenschuh mit Guidin Johanna Holzmann Neunte. Am Freitag steht der Riesenslalom der Männer auf dem Programm.

Leonie Walter und Christian Krasman mit Bronzemedaillen und Maskottchen in der Hand
Leonie Walter und Christian Krasman © Tom Weller / DBS

Im Klassik-Sprint der Frauen mit Sehbehinderung hatte sie ihre Silbermedaille wegen eines technischen Vergehens am Dienstag noch verloren. Einen Tag später gewann Leonie Walter mit ihrem Guide Christian Krasman über die zehn Kilometer in der klassischen Technik Bronze. Es war die positive Nachricht eines Tages, an dem aus deutscher Sicht in Tesero das eine oder andere nicht so gut gelaufen war.

Gruppenfoto mit Hans-Jörg Michels, Andrew Parsons und Idriss Gonschinska
Hans-Jörg Michels, Andrew Parsons und Idriss Gonschinska (v.l.n.r.) © picture alliance

Unter dem Titel „Together in Motion“ haben das Nationale Paralympische Komitee (NPC) für Deutschland und das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) zu einem Internationalen Abend ins „House of friends“ in Cortina d’Ampezzo eingeladen. Im Rahmen der Paralympischen Winterspiele 2026 kamen neben IPC-Präsident Andrew Parsons Delegationen aus aller Welt zusammen und setzten ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Zusammenarbeit und die gemeinsamen Werte der Paralympischen Bewegung.

Anna-Lena Forster umkurvt die Slalomstange
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Das dritte Kombi-Gold in Folge verpasst, eine mental wertvolle Silbermedaille gewonnen: Abfahrts-Siegerin Anna-Lena Forster war nach Platz zwei in der Super-Kombination von Cortina d’Ampezzo vor allem „erleichtert“, nachdem sie am Tag zuvor im Super G ausgeschieden war. Andrea Rothfuss wurde Sechste, Anna-Maria Rieder sowie Alexander Rauen mit Guide Jeremias Wilke Elfte.

Sebastian Marburger jubelt mit Deutschlandfahne
Sebastian Marburger © Daniel Kopatsch / VOIGT / DBS

Die deutsche Para Ski nordisch-Nationalmannschaft setzt ihre Erfolgsserie bei den Paralympics fort. Nach sechs Medaillen im Para Biathlon gab es nun im italienischen Tesero die ersten beiden im Para Skilanglauf. Im Sprint der klassischen Technik gewannen Sebastian Marburger und Linn Kazmaier mit Guide Florian Baumann Silber. Leonie Walter wurde wegen eines technischen Vergehens ihres Guides Christian Krasman von Platz zwei auf Rang vier zurückgestuft.

Jano Bußmann kurz vor dem Schuss zum ersten Tor
Das Tor von Jano Bußmann © Ralf Kuckuck / DBS

Spannung pur hat das letzte Gruppenspiel der deutschen Para Eishockey-Nationalmannschaft gegen Gastgeber Italien geboten. Vor 5.000 Zuschauern lieferten sich beide Teams eine umkämpfte und ausgeglichene Partie – mit dem besseren Ende für Italien, die das Spiel mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) gewannen. Deutschland schließt damit die Gruppe A als Vierter ab, sorgte durch das erste Tor seit den Spielen 2006 aber für einen historischen Moment.

Gruppenfoto der jubelnden Thuringia Bulls mit Pokal und Konfetti
Der Pokalsieger Thuringia Bulls © Gregor Pleßmann

Die erste Entscheidung der Saison ist gefallen: Der alte ist auch der neue Pokalsieger 2026. Die Thuringia Bulls sicherten sich im Frankfurter ING Skywheelers Dome in einem bis zum Ende spannenden Pokalspiel gegen starke Rhine River Rhinos mit 77:70 (21:19, 40:30, 59:46) ihren fünften Pokalerfolg. Im Rahmen der Spiele wurde bekanntgegeben, dass Frankfurt bis 2032 Austragungsort des Final Four bleiben wird.