Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Erfolgreicher Tag bei der Para Radsport-WM für das deutsche Team
Maike Hausberger, Matthias Schindler, Michael Teuber © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Am neunten Wettkampftag der Para Radsport-Weltmeisterschaften im schottischen Glasgow und Dumfries hat das deutsche Nationalteam im Zeitfahren zwei weitere Weltmeister- und einen Vize-Weltmeistertitel gefeiert. Matthias Schindler (C3) und Maike Hausberger (C2) gewannen jeweils Gold im Zeitfahren ihrer Klassen. Für Schindler war es der erste WM-Titel seiner Karriere. Zudem überzeugte Michael Teuber (C1) und gewann Silber.

Katharina Krüger und Britta Wend jubeln über Bronze im Doppel
Katharina Krüger und Britta Wend © Ralf Kuckuck / DBS

Die deutsche Rollstuhltennis-Nationalmannschaft hat bei den Europameisterschaften in Rotterdam zweimal Bronze gewonnen. Das Doppel bei den Quads aus  Maximilian und Marcus Laudan durfte sich über eine kampflose Medaille freuen. Ebenfalls Bronze errangen Britta Wend und Katharina Krüger im Damen Doppel. Sie setzten sich sportlich mit 6:2 und 6:4 gegen die Schweizerinnen Nalani Buob und Angela Grosswiler durch. Im Halbfinale des Einzel bekam es Krüger außerdem mit der Eins der Welt zu tun.

Matthias Schindler hebt sein Rad in die Höhe
Matthias Schindler © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Als der Vize-Weltmeister Graham Finlay aus Großbritannien über die Ziellinie gefahren ist und die Zeit des Führenden Matthias Schindler um 1,98 Sekunden verpasst hatte, da schrie der Deutsche den Jubel heraus: Schindler (C3) ist bei der Para Radsport-WM Weltmeister im Zeitfahren geworden. Maike Hausberger (C2) bleibt Zeitfahr-Weltmeisterin, Michael Teuber (C1) gewann Silber.

Die Blindenfußball-Nationalmannschaft bei der Hymne
Blindenfußball-Nationalmannschaft © FISPIC

In wenigen Tagen startet die Mannschaft von Cheftrainer Martin Mania in Birmingham (England) in das Abenteuer Weltmeisterschaft (15. bis 25. August). Nach 2014 ist die deutsche Auswahl erst zum zweiten Mal bei einer WM vertreten. Kapitän Alexander Fangmann, der damals bei der Endrunde in Tokio mit dabei war, spricht daher von einer „Riesenerfahrung“, die die Mannschaft bei dem „Highlight“ sammeln wird.

Andrea Eskau auf ihrem Handbike
Andrea Eskau © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Die schottische Stadt Dumfries hat sich bereits am ersten Tag der Straßen-Wettbewerbe bei der Para Radsport-WM als gutes Pflaster für die deutschen Athlet*innen erwiesen. Vier Medaillen hat das deutsche Team zum Auftakt geholt. Handbikerin Annika Zeyen (H3) gewann die Silbermedaille im Zeitfahren. Andrea Eskau (H5) durfte sich bei ihrem Comeback auf der internationalen Bühne ebenfalls über den Vize-Weltmeistertitel freuen. Eine Schrecksekunde gab es allerdings.

Vanessa Wagner im Bronzekampf mit der Spanierin Maria Manzanero Ruiz
Vanessa Wagner © Ralf Kuckuck / DBS

Der zweite Tag bei den European Para Championship (EPC) ist ohne deutsche Medaille zu Ende gegangen. Vanessa Wagner verpasste mit Platz vier die nächste Judo-Medaille. Beim Para Boccia haben es drei von vier Athlet*innen ins Viertelfinale geschafft. Außerdem haben zwei deutsche Rollstuhltennis Doppel die Chance auf die Bronze. Katharina Krüger kann im Einzel noch der ganz große Erfolg gelingen.

Maximilian Jäger jubelnd mit seiner Goldmedaille
Maximilian Jäger © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Mit einem Paukenschlag hat aus deutscher Sicht der achte Wettkampftag der Para Radsport-WM begonnen. Zum Auftakt der Straßen-WM im schottischen Dumfries ist Dreiradfahrer Maximilian Jäger (T2) Weltmeister im Zeitfahren geworden. Ein hervorragendes Ergebnis fuhren auch die Frauen ein: Angelika Dreock-Käser ist neue Vize-Weltmeisterin, Teamkollegin Jana Majunke wurde Vierte.