Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Sandra Mikolaschek beim Tischtennis.
Sandra Mikolaschek. ©Mika Volkmann / DBS

Das deutsche Aufgebot für die Para Tischtennis-Weltmeisterschaften in Thailand (13. bis 19. November) steht fest: Bundestrainer Volker Ziegler reist mit elf Athlet*innen zum Saisonhöhepunkt nach Asien. Dabei schreibt das Team bereits vor dem ersten Ballwechsel ein kleines Stück Geschichte. Mit acht Frauen und drei Männern stellt Deutschland bei einer Weltmeisterschaft erstmals deutlich mehr weibliche als männliche Teilnehmende.

Das deutsche Team bei der EM im Rollstuhlfechten in Cardiff auf dem Mannschaftsfoto.
Das deutsche Team in Cardiff. ©DBS

Die deutschen Rollstuhlfechter haben die Europameisterschaften in Cardiff (Wales) mit vier Bronzemedaillen beendet. Maurice Schmidt (Kategorie A) gewann im Einzel sowohl mit dem Degen als auch mit dem Säbel Bronze, zudem erreichten die deutschen Teams im Degen und Florett jeweils Rang drei. Diese guten Ergebnisse bringen wichtige Punkte im Rennen um die Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles (USA) – der zwischenzeitlichen Aufregung zum Trotz. 

Marie Quellhorst auf dem Rad.
Marie Quellhorst. © Peter Maurer

Mit einem packenden Wettkampf-Doppelpack in Bayern hat der deutsche Para Radsport den nationalen Saisonabschluss gefeiert. Nur wenige Wochen nach den extremen Hitzeschlachten und fünf Medaillengewinnen bei der Straßen-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Huntsville standen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden gleich zwei DM-Entscheidungen an: die Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Niederpöring und die Straßenmeisterschaften in Schwabach.

Maurice Schmidt im  Gefecht mit seinem Gegner.
Maurice Schmidt. © Kevin Voigt/DBS

Die Paralympics in LA sind plötzlich ganz nah: Im Rollstuhlfechten beginnt diese Woche nicht nur die EM, sondern auch die Qualifikationsphase für die Paralympischen Spiele 2028. Mit acht Athlet*innen startet das deutsche Team ab Donnerstag in Wales in die Wettkämpfe – und gibt sich selbstbewusst.

Isabell Thal beim Para Judo auf der Matte im Kampf mit ihrer Gegnerin.
Isabell Thal. ©Dominik Türk/24passion/DBS

Ohne Medaillen ist die deutsche Para Judo-Nationalmannschaft von den Weltmeisterschaften im georgischen Tbilisi zurückgekehrt. Die beste Platzierung gelang der verletzungsgeschwächten Isabell Thal mit Rang sieben. Bei den Heim-Europameisterschaften in Heidelberg hatte Thal noch Silber gewonnen, ebenso wie Daniel Goral, für den diesmal in der ersten Runde Endstation war. Doch Bundestrainerin Carmen Bruckmann und ihr Team haben nach dem enttäuschenden Abschneiden bereits Pläne geschmiedet, um schnell wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Martin Schulz beim Laufen in Aktion
Martin Schulz © DTU

Zwei Medaillen hat die deutsche Para Triathlon-Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften im spanischen Pontevedra gewonnen: Martin Schulz freute sich über Silber, Anja Renner holte mit Guide Maria Paulig Bronze. Das Podium knapp verpasst hat Valentin Hanzer – der 29-Jährige landete mit nur drei Sekunden Rückstand auf Bronze auf dem vierten Platz.

Daniel Goral im Duell mit seinem französischen Gegner
Daniel Goral © Dominik Tuerk / DBS

Sechs Wochen ist es her, dass die deutsche Para Judo-Nationalmannschaft bei den Heim-Europameisterschaften in Heidelberg kämpfte und dabei über zweimal Silber und einmal Bronze jubelte. Mit Isabell Thal und Daniel Goral gehören die beiden EM-Silbermedaillengewinner zum vierköpfigen deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaften, die vom 25. bis 27. September im georgischen Tbilisi stattfinden.