Aktuelles vom Para Judo

Gruppenbild von der Para Judo Veranstaltung für Kinder und Jugendliche in Heidelberg. Mit auf dem Bild: Bundestrainerin Carmen Bruckmann und Lennart Sass
TalentTag in Heidelberg © DBS

Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Spanien, Niederlande, Großbritannien, Brasilien und Luxemburg waren zu Gast in Heidelberg. In der Stadt am Neckar hat ein internationales Jugendturnier sowie ein TalentTag im Para Judo stattgefunden. Bundestrainerin Carmen Bruckmann zeigt sich zufrieden – auch im Hinblick auf kommende Großereignisse.

Lennart Sass im Kampf beim Para Judo Grand Prix in Heidelberg
Lennart Sass © Ralf Kuckuck / DBS

Knapp 300 Judoka aus 50 Nationen und ein umjubelter Heimsieg: Der Para Judo Grand Prix in Heidelberg wurde auch dank des famosen Erfolgs des wohnhaften Heidelbergers Lennart Sass zu einem wahren Fest des Judo-Sports. Auch Tabea Müller sammelte als Fünfte wichtige Qualifikations-Punkte für die Paralympics in Paris.

Judoka Lennart Sass in einer Kampfsituation
Lennart Sass © Ralf Kuckuck / DBS

In der Heimat Punkte sammeln für den großen Traum: Beim IBSA Judo Grand Prix im Heidelberger SNP dome können sich neun deutsche Para Judoka für die Paralympics 2024 in Paris (Frankreich) in Position bringen. Es ist die erste internationale Großveranstaltung im Para Judo in Deutschland – dementsprechend groß ist die Vorfreude bei der Bundestrainerin.

Vanessa Wagner in Aktion
Vanessa Wagner © Ralf Kuckuck / DBS

Vom 13. bis 19. Februar 2024 findet mit dem IBSA-Judo Grand Prix 2024 erstmals eine internationale Sportgroßveranstaltung im Para Judo in Deutschland statt. Austragungsort ist der SNP dome in Heidelberg. Zuvor findet vom 2. bis 3. Dezember 2023 im Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar bereits ein Schnupperwochenende im Para Judo für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche statt.

Judoka Lennart Sass in einer Kampfsituation
Lennart Sass © Ralf Kuckuck / DBS

Mit einer Medaille kehren die deutschen Para Judoka von den Weltmeisterschaften aus Birmingham zurück. Lennart Sass gewann Bronze in der Klasse J1 bis 73 Kilogramm. Der Rendsburger (Schleswig-Holstein), der inzwischen in Heidelberg wohnt, gewann das Duell um Platz drei gegen Djibrilo Iafa (Portugal). Weitere Medaillen holte das deutsche Team nicht, dafür gab es jedoch einige Punkte für die Paralympics-Qualifikation.

Lennart Sass, Tabea Müller und Ramona Brussig mit ihren Medaillen
Lennart Sass, Tabea Müller, Ramona Brussig © Ralf Kuckuck / DBS

Bei der Erstauflage der European Para Championships (EPC) in Rotterdam (Niederlande) haben die deutschen sehbehinderten Judoka einen fulminanten Start hingelegt. Lennart Sass sicherte sich Silber und bestätigte damit seine EM-Leistung aus dem Vorjahr.  Für Ramona Brussig und  EM-Debütantin Tabea Müller gab es jeweils Bronze. Morgen folgen bereits die nächsten Medaillenentscheidungen im Judo.