Aktuelles vom Blindenfußball

Blindenfußball gibt's jetzt auch bei Hertha BSC: Hertha-Profi Maximilian Mittelstädt war zu Gast beim Training
Blindenfußball gibt's jetzt auch bei Hertha BSC: Hertha-Profi Maximilian Mittelstädt war zu Gast beim Training © Hertha BSC/City-Press

Es geht wieder los: Am 12. September beginnt in Erfurt die neue Saison der Blindenfußball-Bundesliga. Erstmals dabei ist auch Hertha BSC. Das Team aus der Bundeshauptstadt geht in einer Spielgemeinschaft in die Spielzeit und fiebert bereits ihrem Premierenspiel entgegen. Insgesamt beteiligen sich sechs Teams an der bereits 13. Saison der europaweit einzigartigen Spielrunde für blinde und sehbehinderte Menschen. Der Deutsche Meister wird am 24. Oktober in Magdeburg gekürt.

Nationalspieler Alexander Fangmann im Kampf um den Ball
Nationalspieler Alexander Fangmann im Kampf um den Ball © Carsten Kobow

Wenige Tage vor dem Start der Blindenfußball-Bundesliga freut sich der Deutsche Behindertensportverband (DBS) über eine neue Partnerschaft. Die Heinz-Kettler-Stiftung unterstützt den DBS ab sofort in der Ausrichtung der Blindenfußball-Bundesliga für die Saison 2020, die am 12. September mit einem Stadt-Spieltag in Erfurt startet. „Wir freuen uns sehr, dass wir kurz vor Beginn der Spielzeit einen neuen Partner im Blindenfußball präsentieren können“, erklärt DBS-Sportdirektor Frank-Thomas Hartleb. „Das ist ein Gewinn für alle. Die Heinz-Kettler-Stiftung hat uns bereits in anderen Projekten unterstützt und ist uns ein verlässlicher Partner.“

© DFB-Stiftung Sepp Herberger/SV Werder Bremen

Nach Cristiano Ronaldo und vielen bekannten deutschen Fußballgrößen sind jetzt die Fußballerinnen und Fußballer mit Behinderung dran. Die DFB-Stiftung Sepp Herberger, der SV Werder Bremen und die Inklusionsbeauftragten aus den DFB-Landesverbänden rufen unter #fußballinklusivdaheim zur großen Challenge auf.

Jonathan Toensing trifft gegen Griechenland © Gaby Husmann
Jonathan Toensing trifft gegen Griechenland © Gaby Husmann

Der Traum von der Qualifikation für die Paralympics in Tokio ist geplatzt. Die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft beendet die Europameisterschaft in Rom auf Platz sieben – trotz überwiegend starker Leistungen und nur einer Niederlage in fünf Spielen. Deutschland verpasste in der „Hammer-Gruppe“ knapp den Einzug ins Halbfinale – und hatte damit auch keine Chance mehr auf das Tokio-Ticket, das nur die beiden Finalisten erhalten.

Blindenfußball-EM © Gaby Husmann
Blindenfußball-EM © Gaby Husmann

Der Traum von der Qualifikation für die Paralympics in Tokio ist für die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft geplatzt. Bereits das Unentschieden im vorletzten Gruppenspiel bei der EM in Rom gegen Frankreich besiegelte das Aus in der Gruppenphase. Nach dem 1:1 gegen Titelverteidiger Russland landete das Team von Trainer Peter Gößmann nur auf Rang vier in der stark besetzten Gruppe – trotz guter Auftritte und einem Sieg, zwei Remis sowie nur einer knappen Niederlage.

Zweikampf beim Blindenfußball
Nach zähem Beginn noch 3:0 gewonnen © Simone Forzan

Nach dem unglücklichen EM-Auftakt gegen England hat die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft in Rom ihren ersten Sieg gefeiert. Gegen Außenseiter Griechenland gab es ein am Ende souveränes 3:0 (0:0). Jonathan Tönsing, erneut einer der Aktivposten im Team von Auswahltrainer Peter Gößmann, erzielte zwei Treffer, Kapitän Alexander Fangmann setzte den Schlusspunkt.

Das deutsche Team beim Auftaktmatch gegen England
Das deutsche Team beim Auftaktmatch gegen England © Simone Forzan

Die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft ist bei der Europameisterschaft in Italien mit einer unglücklichen Niederlage gestartet. Das Team von Trainer Peter Gößmann musste sich zum Auftakt der Gruppe B in Rom dem Titelkandidaten England knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.