Aktuelles aus dem Bereich Anti-Doping

Mitte: Heinrich Popow am NADA Stand, mit Mitarbeiterinnen der NADA und Dopingkontrolleuren im DBS

Vom 14.-16. Juni war die NADA mit dem Dopingpräventionsstand bei der IDM Leichtathletik in Berlin vertreten.

Schon seit Jahren ist der Dopingpräventionsstand Bestandteil von DBS Veranstaltungen und auch der Top-Leichtathlet Heinrich Popow, der den NADA-Stand nach seinen Wettkämpfen besuchte, betonte die die Wichtigkeit der Dopingprävention im Kampf gegen Doping, um gerade jungen Menschen den fairen Umgang mit anderen und der Fairness dem eigenen Körper gegenüber bewusst zu machen.

Sind Sie Sportler und benötigen ein Medikament? Sind Sie nicht sicher, ob es verbotene Substanzen enthält? Sind Sie dringend auf der Suche nach einem Ansprechpartner der NADA? Oder wollen Sie im Regelwerk nachblättern? Ab sofort stehen Ihnen alle wichtigen Informationen über die neue NADA-App auch unterwegs zur Verfügung.

 

Kennst du die im Leistungssport verbotenen Substanzen und Methoden? Weißt du, was zu tun ist, wenn du als Athletin oder Athlet ein Medikament verschrieben bekommst oder wenn die Dopingkontrolleure vor der Tür stehen? Um Sportlerinnen und Sportler für das Dopingproblem zu sensibilisieren und über das Thema Anti-Doping zu informieren, ist die NADA mit dem Infostand vom 14.-16. Juni 2012 bei der IDM Leichtathletik des Deutschen Behindertensportverbandes. Hier erhalten Athleten, Trainer, Eltern, Betreuer etc. antworten auf Fragen rund um das Thema Anti-Doping und können ihr Wissen direkt vor Ort bei einem Quiz testen.

Neue Hilfe für Sportler im Handling von ADAMS: Um die Angaben von Aufenthaltsort und Erreichbarkeit zu vereinfachen, hat die WADA das Meldesystem überarbeitet und die Version ADAMS 3.0 veröffentlicht. Auf der NADA-Homepage unter Downloads finden Athleten und Betreuer die übersetzte Bedienungsanleitung und die Beschreibung mit allen Änderungen.

es ist zu sehen von links nach rechts: Herr Dr. Thietje, Herr Schmidt, Herr Neumann
Herr Dr. Thietje, Herr Schmidt, Herr Neumann

"Saubere Leistung - kein D(op)ing!", war der Titel der 3. Fachtagung Dopingprävention des Hamburger Sportbundes (HSB) im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg-Bergedorf (BUKH). Der Vizepräsident Medizin des DBS und Chefarzt des BUKH, Dr. Roland Thietje betonte in seinem Grußwort, wie sehr leistungssteigernde Substanzen gesellschaftlich verbreitet sind: „Wir trinken Kaffee, um wach zu werden. In Freistunden laufen Schüler in den Supermarkt und kaufen Energydrinks für den Unterricht nach 17 Uhr. Wir essen antibiotikabelastetes Fleisch, da es nahezu fettfrei ist.“ Thietje verwies auf Studien, die belegten, dass Doping inzwischen auch unter Freizeitsportlern weit verbreitet sei.

 

In der Oktoberausgabe 2011 der Zeitschrift „Knackpunkt“ berichtet die Verbraucherzentrale NRW unter dem Titel „Markt außer Kontrolle“ über natürliche Nahrungsergänzungsmittel (NEM), die bei ausländischen Händlern via Internet bestellt wurden.

 

Am 20. und 21. Januar fand das alljährliche Treffen der Sportmediziner des DBS statt. Der Einladung des Vizepräsidenten Medizin, Dr. Roland Thietje, ins Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus (BUK) nach Hamburg folgten rund 25 DBS-Sportärzte und Landessportärzte. Ein Themenschwerpunkt war u.a. Anti-Doping.