Aktuelles von Paris 2024

Edina Müller kann sich über Bronze freuen
Edina Müller © Kevin Voigt / DBS

Am elften und letzten Wettkampftag der Paralympics in Paris haben die deutschen Athletinnen im Para Kanu nochmal ordentlich abgeräumt: Edina Müller, die deutsche Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier der Spiele, holte sich ebenso Bronze wie Anja Adler und Felicia Laberer.

Merle Menje fährt mit ihrem Rennrollstuhl auf den Straßen von Paris, am Rand ist eine schwarz-gelbe Begrenzung erkennbar.
Merle Menje © Tom Weller/DBS

Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje ist beim paralympischen Marathon-Rennen zum Ende der Para Leichtathletik-Wettbewerbe in Paris auf einen guten neunten Platz gefahren und konnte damit einen versöhnlichen Abschluss finden. Wenngleich die Strecke epische Bilder bot, war sie aufgrund des Kopfsteinpflasters "grenzwertig".

Lisa Bergenthal und Lilly Sellak klatschen sich ab
Bergenthal & Sellak © Steffie Wunderl / DBS

In einem über lange Strecken ausgeglichen Duell um Paralympics-Platz 5 unterlag die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen Kontrahent Großbritannien und belegt nun im Abschlussklassement der Spiele von Paris Position sechs. Nach vierzig Spielminuten in der Arena Bercy stand am Ende eine 39:48-Niederlage (8:11/14:20/30:31) fest.

Lindy Ave steht bei der Siegerehrung und winkt ins Publikum. Sie lächelt.
Lindy Ave © Tom Weller/DBS

Lindy Ave hat es geschafft: Nach zweijähriger Babypause ist die Tokio-Paralympicssiegerin über 400 Meter auch in Paris auf dem Podest gelandet und gewinnt Bronze über ihre Paradestrecke. Weitsprung-Silbermedaillengewinnerin Nele Moos läuft in Bestzeit auf Rang sieben.

Das Team der Rollstuhlbasketballer jubelt
Rollstuhlbasketball © Steffie Wunderl / DBS

Angeführt von einem Thomas Böhme, der eine Weltklassevorstellung auf das Parkett der Arena Bercy zauberte, sicherte sich die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren eine paralympische Bronzemedaille. Im Spiel um Platz drei gelang der DBS-Auswahl nach dem Seitenwechsel die wichtige Wende und ein am Ende verdienter 75:62-Erfolg (11:17/27:35/47:48) über den dreifachen Paralympics-Champion Kanada.

Gina Böttcher strahlt: Auf den 50 Meter Rücken holte sie zuvor Silber
Gina Böttcher © Ralf Kuckuck / DBS

Am zehnten und letzten Wettkampftag hat das deutsche Para Schwimm Team die zehnte Medaille geholt: Gina Böttcher landete auf den 50 Meter Rücken auf Platz zwei. Es ist ihre erste Medaille bei den Paralympics.

Felix Streng sprintet auf der lila Bahn im Stade de France. Im Hintergrund sieht man einen Konkurrenten, der deutlich hinter ihm ist.
Felix Streng © Tom Weller/DBS

Felix Streng dachte kurz, er hätte als klarer Zweitplatzierter seine siebte paralympische Medaille gewonnen. Doch dann der Schock für den 29-Jährigen, der über 100 Meter bei den Paralympics in Paris Bronze geholt hatte: Er hatte in der Kurve die Bahn bei drei Bodenkontakten verlassen und wurde disqualifiziert.