Aktuelles vom Para Kanu

Lillemor Köper in ihrem Va'a-Boot
Lillemor Köper © Christel Schlisio / DKV

Die Hamburgerin Lillemor Köper hat bei den Weltmeisterschaften der Para Kanut*innen im kanadischen Halifax die erste Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen und damit den WM-Titel im Va‘a aus dem vergangenen Jahr verteidigt. Im gleichen Rennen der nicht-paralympischen Startklasse VL1 sicherte sich ihre Vereinskameradin Esther Bode über die 200 Meter Bronze.

Edina Müller, Anja Adler, Felicia Laberer und Katharina Bauernschmidt nebeneinander in ihren Booten
Edina Müller, Anja Adler, Felicia Laberer & Katharina Bauernschmidt © Florian Schwarzbach / DBS

Das erste von zwei Highlights im August steht an: Die deutsche Para Kanu-Nationalmannschaft startet vom 3. bis 7. August bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Halifax – und hat nicht zuletzt wegen der Weltcup-Erfolge im Mai große Erwartungen im Gepäck. Über 1000 Athlet*innen mit und ohne Behinderung aus 70 Nationen werden bei den parallel am gleichen Ort stattfindenden Wettkämpfen vertreten sein.

Anja Adler sitzt jubelnd in ihrem Kajak
Anja Adler © Christel Schlisio

Beim Para Kanu Weltcup im polnischen Poznan erreichten die deutschen Athletinnen bei stürmischen Bedingungen drei erste und zwei zweite Plätze. Trotz einiger Verschiebungen und der späten Startzeit gelang es dem Funktionsteam und den Sportler*innen sich gut auf die Rennen einzustellen und so auch mit Blick auf die EM in München und die WM in Halifax (Kanada) in diesem Jahr erfolgreiche Ergebnisse einzufahren.

Edina Müller gibt alles
Edina Müller © Florian Schwarzbach / DBS

Nach den Paralympics in Tokio findet das erste Aufeinandertreffen der Elite der internationalen Para Kanu-Szene beim Weltcup im polnischen Poznań statt. Vom 25. bis zum 28. Mai messen sich Para Kanut*innen aus 20 Ländern und wollen wissen, wo sie im internationalen Vergleich stehen. Auch Bundestrainer André Brendel freut sich auf den ersten Weltcup 2022.

Gruppenbild deutsche Para Kanuten
Deutsche Para Kanut*innen © Florian Schwarzbach

Für die Para Kanut*innen begann das Wettkampfjahr mit der nationalen Sichtung auf der Regattabahn in Duisburg. Sportler*innen aus insgesamt sieben Vereinen hatten die Möglichkeit an den Rennen teilzunehmen, ihre Form im nationalen Wettbewerb zu messen und sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Neben den bereits arrivierten Athlet*innen schaffte es auch eine junge Athletin auf sich aufmerksam zu machen.

Esther Bode, Lillemor Köper und Edina Müller nebeneinander in ihren Rollstühlen mit ihren Medaillen um den Hals
Esther Bode, Lillemor Köper & Edina Müller © André Brendel

Kurz nach den Paralympics in Tokio bestätigten die deutschen Para Kanut*innen erneut ihre Leistungen und sicherten sich bei der WM neben drei Podestplätzen vier vierte Plätze. Bereits am ersten Wettkampftag sorgte ein Doppelerfolg für die ersten beiden Medaillen von Lillemor Köper mit Gold und ihre Vereinskollegin Esther Bode mit Silber im Va’a. Paralympics-Siegerin Edina Müller gewann in der Neuauflage des paralympischen Finals Silber im Kajak.

Die deutschen Para Kanuten und der Betreuerstab
Para Kanu © Florian Schwarzbach / DBS

Vom 16. bis zum 19. September finden die Rennen der Weltmeisterschaften der Para Kanut*innen in Kopenhagen statt. Aus der deutschen Para Kanu-Mannschaft gehen bis auf Ivo Kilian auch alle Paralympics-Starter*innen in Dänemark an den Start. Außerdem wird das deutsche Team in den nicht-paralympischen Disziplinen stark vertreten sein und zusätzlich auf die Nachwuchskräfte setzen.