Aktuelles vom Para Kanu

Gruppenfoto der Para- und olympischen Kanut*innen mit DBS-Ehrenpräsident Friedhelm Julius Beucher
Die deutschen Meisterschaften im Para Kanu © DBS

Nach den Europa- und Weltmeisterschaften fand in Köln mit den deutschen Meisterschaften der Saisonabschluss für die Para Kanut*innen statt. Am Fühlinger See wurden die Rennen gemeinsam mit den olympischen Wettbewerben ausgetragen. Die WM-Teilnehmer präsentierten sich auch auf nationaler Ebene in starker Form. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Anja Adler und Felicia Laberer präsentieren stolz ihre Bronzemedaillen bei der WM in Mailand
Anja Adler und Felicia Laberer © Ute Freise

Einmal Gold und zweimal Bronze hat das deutsche Para Kanu-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften im italienischen Mailand gewonnen. Neben Anja Adler jubelte auch Felicia Laberer in ihrer Startklasse über Rang drei im Kajak, musste sich den Platz auf dem Podium allerdings teilen – mit ihrer befreundeten Konkurrentin. Bereits zuvor holte Chinette Lauridsen bei ihrem WM-Debüt direkt den Titel im Auslegerkanu Va‘a.

Felicia Laberer in Aktion beim Kajak fahren
Felicia Laberer © Kevin Voigt

Das Jahreshighlight steht an: Nach einer bisher erfolgreichen Saison will Deutschlands Para Kanu-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften in Mailand noch einmal für Erfolgserlebnisse sorgen. Auf der Regattastrecke Idroscalo di Milano sind vom 20. bis zum 24. August neben den olympischen Teilnehmer*innen auch sechs deutsche Para Kanut*innen am Start. Ihr Ziel: Um die vorderen Plätze mitzufahren. Die Leistungen bei der diesjährigen EM stimmen das Team optimistisch.

Moritz Berthold sitzt in seinem Boot und winkt in die Kamera
Moritz Berthold © Florian Schwarzbach / DBS

Die deutschen Para Kanut*innen haben im tschechischen Račice schon zwei Monate vor der WM ihre starke Form gezeigt: In der Startklasse VL1 gewannen sowohl Moritz Berthold als auch Chinette Lauridsen Gold. Die drei Bronzemedaillen für Anja Adler, Lillemor Köper und Edina Müller unterstrichen das starke Ergebnis bei der EM, die gemeinsam mit den Rennen der Sportler*innen ohne Behinderung durchgeführt wurde.

Verfolgungsrennen der Männer © Christel Schlisio

Vor der beeindruckenden Kulisse des Beetzsees in Brandenburg an der Havel haben die deutschen Meisterschaften im Para Kanu stattgefunden. Unter den Teilnehmenden waren die drei Paralympics-Teilnehmerinnen Felicia Laberer, Edina Müller und Anja Adler, die sich einem letzten Härtetest unterzogen. Zudem gab es auch Mixed-Rennen gemeinsam mit Athlet*innen ohne Behinderung. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Gruppenfoto der deutschen Para Kanu-Nationalmannschaft
Die Para Kanu-Nationalmannschaft © Christel Schlisio / DKV

Bei den Para Kanu-Europameisterschaften im ungarischen Szeged haben sich allen voran die Damen in sehr guter Form präsentiert. Für Edina Müller, Anja Adler und Lillemor Köper gab es jeweils die Silbermedaille zu bejubeln – Esther Bode freute sich außerdem über Bronze. Den dritten Platz gab es auch für Moritz Berthold. Bundestrainer Andre Brendel war mit den gezeigten Leistungen seines Teams sehr zufrieden.

Felicia Laberer sitzt paddelnd in ihrem Kanu.
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / DBS

Bundestrainer André Brendel hat freudige Neuigkeiten: Bei den Para Kanu-Europameisterschaften vom 13. bis 16. Juni in Szeged (Ungarn) wird die bisher größte deutsche Mannschaft seit Beginn des Para Kanu-Sports teilnehmen. 18 deutsche Athletinnen und Athleten werden in den Rennen über 200 Meter am Start sein.