Aktuelles vom Para Tischtennis

Sandra Mikolaschek beim Schlag, Thomas Brüchle schaut zu
Sandra Mikolaschek & Thomas Brüchle © Mika Volkmann / DBS

Zum Abschluss der Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg hat das deutsche Para Tischtennis-Nationalteam mit fünf weiteren Medaillen noch einmal richtig abgeräumt. Das Doppel Thomas Schmidberger und Valentin Baus sowie das Mixed Sandra Mikolaschek und Thomas Brüchle krönten sich zu Europameistern, Stephanie Grebe und Juliane Wolf gewannen Silber. Zudem freuten sich Mikolaschek und Jana Spegel ebenso über Bronze wie Jan Reinig und Marlene Reeg. Mit insgesamt 13 EM-Medaillen gelang dem deutschen Team ein herausragendes Ergebnis.

Sandra Mikolaschek und Thomas Brüchle
Sandra Mikolaschek & Thomas Brüchle © Mika Volkmann / DBS

Bei den Para Tischtennis-Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg mischen auch die deutschen Doppel und Mixed im Titelkampf mit. Nach ihren Einzel-Erfolgen am Sonntag greifen Thomas Schmidberger und Sandra Mikolaschek nach ihrer zweiten Goldmedaille. Schmidberger im Doppel mit Valentin Baus (MD8), Mikolaschek im Mixed an der Seite von Thomas Brüchle (XD7). Mit Partnerin Jana Spegel kämpft sie überdies um den Finaleinzug im Damen-Doppel (WD10) - genauso wie Juliane Wolf und Stephanie Grebe (WD14).

Die deutschen Medaillengewinner*innen im Para Tischtennis
Para Tischtennis-Medaillen © Hannes Doesseler / DBS

Goldener Sonntag in Helsingborg: Bei der Para Tischtennis-EM feierte das deutsche Team einen historischen Erfolg: Vier Goldmedaillen in den Einzelwettbewerben! Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek krönte sich erstmals zur Europameisterin (WK4-5), Thomas Schmidberger (WK3) verteidigte souverän seinen Titel von 2023. In den stehenden Klassen jubelten Juliane Wolf (WK8) und Stephanie Grebe (WK6) über ihre ersten Einzel-Goldmedaillen. Alle vier sicherten sich damit das Ticket für die WM 2026 in Thailand.

Stephanie Grebe während eines Ballwechsels
Stephanie Grebe © Manfred Schillings

Der vierte Turniertag der Europameisterschaften im Para Tischtennis könnte für die deutsche Nationalmannschaft zum goldenen Sonntag werden: Gleich vier Athlet*innen stehen in Helsingborg im Endspiel. Schon jetzt ist Silber sicher – doch das große Ziel heißt Gold. Überdies gab es vier Bronzemedaillen zu feiern. Für Tokio-Paralympicssieger Valentin Baus endete das Turnier hingegen im Viertelfinale.

Juliane Wolf beim Jubel
Juliane Wolf ©Florian Schwarzbach / DBS

Bei den Para Tischtennis-Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg (20. bis 25. November) haben Juliane Wolf (WK 8) und Stephanie Grebe (WK6) die ersten deutschen Medaillen für das deutsche Team bereits sicher. Darüber hinaus haben sieben weitere Athlet*innen den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Insbesondere der Nachwuchs hat positive Akzente gesetzt.

Sandra Mikolaschek jubelt über einen gewonnenen Punkt
Sandra Mikolaschek © Mika Volkmann / DBS

Mit ihrer Einzel-Goldmedaille bei den Paralympics in Paris hat Para Tischtennisspielerin Sandra Mikolaschek ihren bislang größten Erfolg in ihrer Karriere gefeiert. Im schwedischen Helsingborg möchte die Weltranglisten-Erste erstmals auch Europameisterin werden. Im Interview spricht die 28-Jährige über den Umgang mit Druck, die chaotische Turnierplanung in diesem Jahr, ihren Berufswunsch in der Kriminalpsychologie – und warum ein gefaltetes Handtuch manchmal mehr bewirkt als jede Taktik.

Valentin Baus und Thomas Schmidberger © Mika Volkmann / DBS

Mit 19 Athletinnen und Athleten startet die deutsche Nationalmannschaft bei den Para Tischtennis-Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg (20. bis 25. November). Mit Thomas Schmidberger und Valentin Baus wollen zwei Europameister dabei ihren Einzel-Titel verteidigen. Neben den Arrivierten erhalten außerdem talentierte Nachwuchsspieler*innen mit Perspektive für die Spiele in L.A. 2028 und Brisbane 2032 die Chance, sich im nach-paralympischen Jahr international zu beweisen.