Aktuelles vom Rollstuhlbasketball

Mareike Miller
Mareike Miller © Andreas Joneck / DBS

Der Spielplan für die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften vom 16. bis 26. August in Hamburg wurde von den Verantwortlichen bekannt gegeben. Die deutschen Herren starten am 16. August um 17.45 Uhr gegen Marokko, die deutschen Damen rollen direkt im Anschluss um 20 Uhr gegen das Team aus Algerien erstmals aufs Parkett. 

Gesche Schünemann
Gesche Schünemann © MSSP

Nach Annika Zeyen und Simone Kues hat nun eine weitere Spielerin der Erfolgsträchtigen Damen des Team Germany ihr Karriereende bekannt gegeben. Schweren Herzens hat sich auch Gesche Schünemann dazu entschlossen, dem internationalen Parkett und ihren vier Rädern leise „Servus“ zu sagen.

Katharina Fegebank bei der Ziehung
Katharina Fegebank bei der Ziehung © Uli Gasper

Am Montag Abend richteten sich alle Blicke gespannt auf das Hamburger St. Pauli Museum. Unter den Augen von IWBF Präsident Ulf Mehrens, den Geschäftsführern der Rollstuhlbasketball WM 2018 Anthony Kahlfeldt und Peter Richarz sowie zahlreichen prominenten Gästen wurden im feierlichen Rahmen die Gruppenkonstellationen der WM vom 16. bis 26. August 2018 in der Hansestadt Hamburg ausgelost. Die deutschen Damen treffen bei der Heim-WM in der Vorrunde auf die USA, Algerien, Frankreich, Argentinien und China. Die Herren müssen sich mit den Teams aus Marokko, Kanada und dem Iran messen.

Jubel über Bronze
Große Freude über Bronze © Werner Schorp

Happy End für die Herren, Final-Niederlage für die Damen – die deutschen Rollstuhlbasketballer haben bei den Europameisterschaften auf Teneriffa zwei Medaillen geholt und Silber und Bronze gewonnen. Die Herren setzen sich in einem Krimi um Platz drei gegen die Niederlande durch, die Damen mussten sich im Spiel um Gold den favorisierten Niederländerinnen geschlagen geben und landeten in ihrem 15. europäischen Finale in Folge auf Rang zwei.

Freude nach dem Einzug ins Finale
Freude nach dem Einzug ins Finale © Tanja Feddersen

Die deutschen Damen stehen zum 15ten Mal in Folge im Endspiel um die europäische Krone. Gegen das Team aus Frankreich setzten sie sich ungefährdet mit 50:33 (12:6/19:12/41:23) durch und treffen nun am Freitag im großen Finale wie auch die Jahre zuvor auf den Dauerrivalen aus den Niederlanden. Die Herren verpassten die Sensation nur knapp und unterlagen den starken Türken hauchdünn mit 64:68.

Freude nach dem Einzug ins Halbfinale
Freude nach dem Einzug ins Halbfinale © Tanja Feddersen

Die deutsche Herren Nationalmannschaft steht nach einem packenden Spiel gegen Gastgeber Spanien sensationell im Halbfinale der Europameisterschaften auf Teneriffa. Über vier Viertel hinweg hat die Auswahl um Nicolai Zeltinher den Hausherren und ihren lautstarken Fans Paroli geboten und kämpft nun an der Costa Adeje um eine Medaille. Beim 70:63 (14:14/32:26/44:40) ragt erneut das offensive Trio um Alex Halouski (24), Thomas Böhme (23) und Jan Gans (16) bärenstark heraus.