Aktuelles vom Rollstuhlbasketball

Gruppenfoto der jubelnden Thuringia Bulls mit Pokal und Konfetti
Der Pokalsieger Thuringia Bulls © Gregor Pleßmann

Die erste Entscheidung der Saison ist gefallen: Der alte ist auch der neue Pokalsieger 2026. Die Thuringia Bulls sicherten sich im Frankfurter ING Skywheelers Dome in einem bis zum Ende spannenden Pokalspiel gegen starke Rhine River Rhinos mit 77:70 (21:19, 40:30, 59:46) ihren fünften Pokalerfolg. Im Rahmen der Spiele wurde bekanntgegeben, dass Frankfurt bis 2032 Austragungsort des Final Four bleiben wird.  

Günther Mayer und Petar Richarz lächelnd mit der WM-Trophäe im zdf Sportstudio
Peter Richarz und Co-Trainer Günther Mayer (links) im aktuellen sportstudio © DBS

Mit „seinen Jungs“ wurde er zwei Mal Weltmeister und gewann ebenso oft Gold bei Europameisterschaften. Jetzt hat Peter Richarz, Erfolgscoach der U23-Nationalmannschaft mit insgesamt sieben gewonnenen internationalen Medaillen, seinen Abschied bekanntgegeben. Die EM in diesem Jahr wird sein letztes großes Turnier mit dem Team sein.

Zwei junge Rollstuhlbasketballer versuchen im Spiel mit ausgestrecktem Arm den Ball zu erreichen
Spielszene vom Auftaktevent der Nachwuchsliga in Berlin © Gregor Pleßmann

Nach der erfolgreichen Premiere der Rollstuhlbasketball-Nachwuchsliga (RBNL) mit dem Kickoff-Event in Berlin steht der nächste Termin für die neue Plattform zur Nachwuchsförderung im deutschen Rollstuhlbasketball fest. Vom 13. bis 15. März sind rollstuhlbasketballbegeisterte Jugendliche bis 27 Jahren nach Ulm/Neu-Ulm eingeladen, um sich im sportlichen Wettbewerb zu messen und sich in ihrer Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Tobias Hell rast im Rollstuhl auf den Basketball zu
Tobias Hell © adidas

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und adidas gehen den nächsten großen Schritt in ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit. Ab dem 01. Januar 2026 werden alle fünf Nationalmannschaften im Rollstuhlbasketball – von den Herren- und Damen-Teams, der Weltmeistermannschaft U23 bis hin zu den Nachwuchsmannschaften – in Wettkampfbekleidung von adidas spielen.

Rollstuhlbasketballerin Lena Knippelmeyer im Spiel gegen Spanien bei der EM in Sarajevo
Lena Knippelmeyer im Spiel gegen Spanien © Steffie Wunderl

Der Traum von einer EM-Medaille ist geplatzt. Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen unterlag Spanien im entscheidenden Spiel um die Bronzemedaille am Ende deutlich und muss sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Die deutschen Rollstuhlbasketballer jubeln über EM-Bronze
Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft © Steffie Wunderl / DBS

Bei der Rollstuhlbasketball-Europameisterschaft in Sarajevo haben sich die deutschen Herren den Traum von der Bronzemedaille erfüllt. In einem hochklassigen Spiel um Platz 3 besiegte die Mannschaft von Jan Haller Gegner Italien deutlich und bescherte ihrem Coach bei seiner Premiere als Bundestrainer gleich eine Medaille.

Kapitänin Svenja Mayer wird im Spielaufbau von der Britin Charlotte Moore gestört.
Svenja Mayer © Steffie Wunderl

Bei der Rollstuhlbasketball-Europameisterschaft in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) haben die deutschen Damen den Einzug ins Finale verpasst. Im Halbfinale unterlag das Team von Bundestrainer Josef Jaglowski wie in der Vorrunde Großbritannien am Ende deutlich und muss jetzt „nachsitzen“, um doch noch ein WM-Ticket buchen zu können. Gegen Spanien und Frankreich spielt die deutsche Mannschaft nun um Bronze und die Möglichkeit an einem Repechage-Turnier für die WM-Qualifikation teilzunehmen.