Aktuelles vom Para Radsport

Andrea Eskau im Handbike
Andrea Eskau © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Unter extremen Wetterbedingungen und zwischenzeitlichem Gewitter starteten heute die Para Radsport-Weltmeisterschaften im italienischen Maniago. Der erste Tag stand dabei ganz im Zeichen der Handbiker, die ihr Einzelzeitfahren absolvierten. Neben dem Vizeweltmeistertitel für Andrea Eskau, durfte sich Bundestrainer Patrick Kromer vor allem über einige Top 10-Platzierungen und somit wertvolle Punkte im Hinblick auf die Paralympics in Tokio 2020 freuen.

Die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft
Para Radsport-Nationalmannschaft © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Im italienischen Maniago findet mit den Para Radsport-Weltmeisterschaften auf der Straße vom 2. bis 5. August der Saisonhöhepunkt der deutschen Para Radsport-Nationalmannschaft statt. Dabei tritt das Team von Bundestrainer Patrick Kromer in diesem Jahr mit 20 Athletinnen und Athleten an.

Tobias Vetter feiert seinen Weltmeisterschaftstitel 2017.
Tobias Vetter © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Bereits ein knappes Jahr ist vergangen, seitdem Tobias Vetter die Para Radsport-Welt mit seinem überraschenden Sieg beim Straßenrennen der Weltmeisterschaften 2017 in Südafrika auf den Kopf stellte. Seinen Status als Newcomer ist er seitdem los. Und wie: Der 36-Jährige ist aus dem Fahrerfeld seiner Startklasse C4 nicht mehr wegzudenken und hat große Ziele für die anstehenden WM im italienischen Maniago vom 2. bis 5. August.

Hans-Peter Durst und Friedrich Freytag bei der Siegerehrung
Hans-Peter Durst (l.) und Friedrich Freytag (r.) bei der Siegerehrung © Durst

Nach der gelungenen Generalprobe beim Weltcup im niederländischen Emmen geht es für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft nun mit Selbstbewusstsein nach St. Moritz. Im Trainingslager in der Höhe steht der Feinschliff vor den Weltmeisterschaften vom 2. bis 5. August auf dem Programm. Zuvor feierte das Team 13 Podestplatzierungen beim Weltcup, darunter vier Siege.

Hans-Peter Durst
Hans-Peter Durst © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Spannende Rennen und glückliche Sieger: Im Rahmen der 66. Cologne Classics haben erneut die deutschen Meisterschaften und gleichzeitig ein Europacup im Para Radsport stattgefunden. Nach dem Zeitfahren in Elsdorf (Rhein-Erft-Kreis) lieferten sich die rund 80 Athletinnen und Athleten aus 15 Nationen bei den Straßenrennen in Köln-Longerich packende Wettkämpfe vor zahlreichen Zuschauern entlang des Rundkurses.  Handbikerin Andrea Eskau und Dreiradfahrer Hans-Peter Durst gelang dabei sogar der Doppelpack im Zeitfahren und im Straßenrennen.

Pierre Senska
Pierre Senska © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Hochkarätiges Kräftemessen im Rheinland auf dem Weg zur Weltmeisterschaft nach Italien: Im Rahmen der 66. Cologne Classics stehen am Pfingstwochenende auch wieder spannende Rennen von Handbikern, Tandems, Dreirädern oder Radsportlern mit Prothesen auf dem Programm. Über 80 Radsportlerinnen und Radsportler mit Behinderung aus 15 Nationen duellieren sich von Samstag bis Montag sowohl beim Europacup als auch bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Köln und Elsdorf.

Hans-Peter Durst
Hans-Peter Durst © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Die Para Radsport Nationalmannschaft hat beim Straßen-Weltcup im belgischen Ostende neben 14 Podestplatzierungen zahlreiche WM-Normen und mit jeder Top10-Platzierung wichtige Qualifikationspunkte für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio eingefahren. Mit fünf Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen landete das deutsche Team auf Rang vier in der Nationenwertung.