Aktuelles vom Para Radsport

Annika Zeyen-Giles lachend auf dem Handbike
Annika Zeyen-Giles © Drew Kaplan

Am dritten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) hat das deutsche Team drei weitere Bronzemedaillen gewonnen. Angelika Dreock-Käser und Andrea Eskau wiederholten ihren Medaillen-Erfolg vom ersten Tag und fuhren als jeweils Dritte ins Ziel. Annika Zeyen-Giles schien zunächst weit von Edelmetall entfernt zu sein, holte dann aber in der letzten Runde einen enormen Rückstand auf und sicherte sich so ihre zweite Bronzemedaille bei dieser WM.

Maike Hausberger, Marie Quellhorst und Pierre Senska posieren mit ihren Medaillen
Maike Hausberger, Marie Quellhorst und Pierre Senska © Drew Kaplan / DBS

Auch am zweiten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) hat das deutsche Team fleißig Medaillen im Zeitfahren gesammelt. Paralympics-Siegerin Maike Hausberger fügte ihrer beeindruckenden Vita eine weitere Silbermedaille hinzu. Für Pierre Senska war die Bronzemedaille beim Zeitfahren dagegen eine Premiere. Und Marie Quellhorst fuhr bei ihrem WM-Debüt sensationell und für sich selbst überraschend zu Silber.

Maximilian Jäger freut sich auf dem Siegerpodest
Maximilian Jäger © Drew Kaplan / DBS

Start nach Maß für das deutsche Para Radsport-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften im belgischen Ronse: Zum Auftakt trumpften besonders Deutschlands Dreiradfahrer*innen im Zeitfahren auf. Auch zwei Handbikerinnen schafften es im Kampf gegen die Uhr auf das Podium, so dass am ersten Wettkampftag fünf Medaillen und viele weitere Top-Platzierungen auf der Habenseite sind.

Maximilian Jäger auf dem Dreirad vor einem Auto mit Zeitmessung
Maximilian Jäger © Kevin Voigt / DBS

Mit großem Aufgebot geht’s für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft zur WM: 18 deutsche Para Radsportler*innen treten die Reise nach Ronse (Belgien) an und wollen bei den Weltmeisterschaften auf der Straße (28. bis 31. August) ihre Bestform abrufen und möglichst weit vorne landen. Die Voraussetzungen sind im post-paralympischen Jahr ganz andere als bei der letztjährigen Ausgabe der WM. Dennoch bestehen berechtigte Hoffnungen auf einige Medaillen, sowohl durch die Routiniers als auch durch neue Gesichter.

 

Vanessa Laws auf dem Rad
Vanessa Laws © Drew Kaplan / DBS

Nirgendwo sonst fühlt sich Vanessa Laws so wohl wie auf ihrem Rad. Ihre Leidenschaft für den Para Radsport hat die 21-Jährige bereits zu einigen Medaillen bei deutschen und internationalen Wettkämpfen geführt. Vor allem in diesem Jahr überraschte die Athletin des BPRSV aus Cottbus die Konkurrenz mit starken Leistungen. Es ist der aktuelle Höhepunkt einer beeindruckenden Entwicklung, die bei der WM auf der Straße (28. bis 31. August, Ronse/Belgien) fortgesetzt werden soll.

Matthias Schindler jubelt mit Deutschlandflagge vor seinem Fahrrad
Matthias Schindler © Kevin Voigt

Es war die letzte Station im Meisterschafts-Dreierpack im Para Radsport: Nach den Titelkämpfen auf der Bahn in Cottbus (Brandenburg) und beim Straßenrennen in Rheinbach (NRW) haben nun noch die deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren im bayrischen Schwanstetten stattgefunden. Dabei gab es sowohl Favoritensiege als auch Überraschungserfolge. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Gruppenbild bei den deutschen Meisterschaften im Para Radsport mit zahlreichen Medaillengewinner*innen
Deutsche Meisterschaften im Para Radsport © DBS

Bei den deutschen Meisterschaften im Para Radsport haben Vanessa Laws und Jakob Klinge ihre starke Entwicklung unterstrichen und beim Straßenrennen im nordrhein-westfälischen Rheinbach Ausrufezeichen gesetzt. Zudem jubelten sieben weitere Athletinnen und Athleten über die Titelgewinne. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.