Aktuelles vom Para Radsport

Die beiden Tandems auf dem Podium mit der Silbermedaille
Die deutschen Tandems © Drew Kaplan / DBS

Mit Silber im Mixed-Team-Sprint sorgten die beiden deutschen Tandems am letzten Wettkampftag der Bahnrad-WM für einen historischen Erfolg: Erstmals gewann ein deutsches Team eine Medaille in diesem Wettbewerb. Abgerundet wurde der erfolgreiche Abschlusstag durch Silber im Sprint der C3-Klasse von Marie Quellhorst. Damit beenden die deutsche Para Radsportler*innen die WM im niederländischen Apeldoorn mit insgesamt fünf Medaillen.

Lara Wolleschensky und Marie Quellhorst  jubeln mit der deutschen Fahne über ihre WM-Medaille
Lara Wolleschensky und Marie Quellhorst © Drew Kaplan / DBS

Marie Quellhorst und Lara Wolleschensky haben bei der Para Radsport-WM auf der Bahn die Medaillen zwei und drei für das deutsche Team gewonnen. Im Ausscheidungsrennen (C3) sicherte sich Quellhorst Silber, Wolleschensky jubelte im niederländischen Apeldoorn über Bronze. Die Tandems der Damen und Herren schrammten derweil knapp am Podium vorbei.

Marie Quellhorst mit der Bronzemedaille
Marie Quellhorst © Drew Kaplan / DBS

Marie Quellhorst hat am ersten Tag der Para Radsport-Weltmeisterschaften auf der Bahn für die erste deutsche Medaille gesorgt. In ihrem ersten WM-Rennen auf der Bahn überhaupt zeigte sich die 27-Jährige im Scratch der Startklasse C3 angriffslustig und raste im Velodrom im niederländischen Apeldoorn auf den dritten Platz.

Jakob Klinge auf der Bahn
Jakob Klinge © Oliver Kremer / DBS

Die Para Radsport-Elite kämpft bei der Bahn-WM im niederländischen Apeldoorn (29. Oktober bis 1. November) um die letzten Weltmeistertitel des Jahres. Bundestrainer Gregor Lang schickt eine achtköpfige deutsche Auswahl ins Velodrom Omnisport – und blickt gespannt auf die neu formierten Tandems um Ex-Ruderer Marc Lembeck mit Pilot Robert Förstemann sowie Nachwuchstalent Maya Fügenschuh, die bei den Paralympics im März noch auf der Alpin-Piste unterwegs war.

Marie Quellhorst auf dem Rad.
Marie Quellhorst. © Peter Maurer

Mit einem packenden Wettkampf-Doppelpack in Bayern hat der deutsche Para Radsport den nationalen Saisonabschluss gefeiert. Nur wenige Wochen nach den extremen Hitzeschlachten und fünf Medaillengewinnen bei der Straßen-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Huntsville standen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden gleich zwei DM-Entscheidungen an: die Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Niederpöring und die Straßenmeisterschaften in Schwabach.

Pierre Senska jubelt im Ziel über seine Bronzemedaille
Pierre Senska © Peter Maurer / DBS

Das deutsche Para Radsport-Nationalteam reist mit fünf Medaillen von den Weltmeisterschaften im amerikanischen Huntsville nach Hause. Bei drückenden Temperaturen von bis zu 40 Grad an allen Wettkampftagen beendete das Aufgebot von Bundestrainer Gregor Lang die Titelkämpfe mit einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei.

Rennsituation mit Daniel Ulmann im Handbike
Daniel Ulmann © Peter Maurer / DBS

Am dritten Wettkampftag der Para Radsport-WM im US-amerikanischen Huntsville erlebte das deutsche Nationalteam ein Auf und Ab. Bei den Straßenrennen der Dreiräder und Handbikes blieb die Mannschaft von Bundestrainer Gregor Lang ohne weitere Medaille. WM-Debütant Daniel Ulmann (H3) verpasste als Vierter das Podium knapp. Zeitfahr-Weltmeister Maximilian Jäger (T2) stürzte kurz vor dem Ziel auf Medaillenkurs liegend und belegte am Ende Rang fünf.