Aktuelles vom Para Radsport

Podcast-Grafik mit Annika Zeyen-Giles
Annika Zeyen-Giles © Oliver Kremer / DBS

Paris 2024 wäre ihre sechste Paralympics-Teilnahme. Annika Zeyen-Giles hat als Rollstuhlbasketballerin alles erlebt und beim Handbike mittlerweile auch. Für den Traum von Paris können es aktuell auch mal drei Trainingseinheiten am Tag sein. Im Team Deutschland Paralympics Podcast erzählt sie, warum sie keine Basketball-Karriere in den USA angestrebt hat, warum 2023 für sie eine Achterbahnfahrt war und warum Radsport ein Teamsport ist.

Gruppenbild des deutschen Teams beim Weltcup-Auftakt im sonnigen Australien
Das deutsche Para Radsport-Team © DBS

Beim Weltcup-Auftakt im Para Radsport hat eine kleine deutsche Nationalmannschaft für viele gute Platzierungen gesorgt und damit wichtige Punkte gesammelt für die Paralympics-Qualifikation. Besonders Zweiradfahrer Pierre Senska und Dreiradfahrer Maximilian Jäger überzeugten mit Weltcup-Siegen im Straßenrennen.

Die Sieger*innen der Para Radsport DM jubeln auf dem Podium
Para Radsport DM © DBS

Die Para Radsportler*innen freuten sich zum Abschluss der Saison über den nationalen Höhepunkt: die Deutsche Meisterschaft auf der Bahn. Auf dem schnellen Velodrome in der Hauptstadt wurden alle WM-Disziplinen gefahren und insgesamt elf Titel vergeben. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Podcast-Grafik mit Matthias Schindler
Matthias Schindler © Joachim Sielski / DBS

2023 war sein Jahr: Weltmeister und Europameister im Zeitfahren. Für Para Cycler Matthias Schindler ist damit ein Jahr vor den Paralympischen Spielen in Paris ein Traum in Erfüllung gegangen. Im Team Deutschland Paralympics Podcast erklärt der 41-Jährige, warum er trotz inkompletter Querschnittlähmung gehen kann, aber beim Radfahren immer schlechte Beine hat. Außerdem: Warum er anfangs keinen Behindertenausweis wollte und seine neu gewonnene Einstellung zum Leben.

Andrea Eskau und Annika Zeyen mit ihren Medaillen
Andrea Eskau & Annika Zeyen © DBS

Es war ein silberner Vormittag der deutschen Para Radsport-Nationalmannschaft am letzten Wettkampftag der European Para Championships in Rotterdam: Dreiradfahrerin Angelika Dreock-Käser fuhr im Straßenrennen ebenso auf den zweiten Platz wie die Handbikerinnen Andrea Eskau und Annika Zeyen, den sich die Vize-Europameisterin nach einer Infektion hart erkämpft hatte. Am Nachmittag geht mit Handbiker Vico Merklein der letzte Deutsche auf Medaillenjagd (16 Uhr).

Michael Teuber zeigt seine Silbermedaille in die Kamera
Michael Teuber © DBS

Michael Teuber und Kerstin Brachtendorf haben für die Medaillen Nummer acht und neun der deutschen Para Radsport-Nationalmannschaft bei den European Para Championships in Rotterdam gesorgt. Im Straßenrennen gewann Teuber die Silbermedaille in der Startklasse C1, Brachtendorf fuhr als Drittschnellste in der Klasse C5 ins Ziel.

Kerstin Brachtendorf, Matthias Schindler und Maike Hausberger präsentieren ihre EM-Medaillen
Kerstin Brachtendorf, Matthias Schindler & Maike Hausberger © Ralf Kuckuck / DBS

Matthias Schindler hat für die erste deutsche Goldmedaille bei den European Para Championships in Rotterdam gesorgt. Damit hat der Para Radsportler das Kunststück vollbracht, innerhalb von acht Tagen erst Weltmeister und nun auch Europameister im Zeitfahren zu werden. Über Goldmedaillen jubelten auch die Handbikerinnen Andrea Eskau und Annika Zeyen. Darüber hinaus gewannen die Zweiradfahrerinnen Kerstin Brachtendorf und Maike Hausberger ebenso Silber wie Dreiradfahrerin Angelika Dreock-Käser.