Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

Teilnehmer/innen der Fortbildung in Uetersen

Im Ludwig-Meyn-Gymnasium (LMG) in Uetersen fand am Montag, den 30. Juni 2016 mit Erfolg und positivem Nachhall, die zweite Blindenfußball-Fortbildung statt, die in diesem Sommer als Reihe durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) in Norddeutschland ausgerichtet wird. Der Dachverband veranstaltete gemeinsam mit seinem jeweiligen Landesverband, dem Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig-Holstein (RBSV) und dem Inklusionsprojekt „Dribbeln ohne Limits“ des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) den Workshop in Uetersen, um nicht nur den Blindenfußball in Schleswig-Holstein zu fördern, sondern auch um Menschen mit oder ohne Handicap der Sinne auf diese tolle Sportart aufmerksam zu machen, deren Wahrnehmung zu schulen und gemeinsam Spaß an diesem Sport zu erleben.

Portraitbild Michaela Engelmeier
Michaela Engelmeier © SPD-Bundestagsfraktion

In einer mehrteiligen Interviewreihe „Inklusion bedeutet Teilhabe aller am alltäglichen Leben!“ befragt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Im nächsten Interview spricht Michaela Engelmeier, Mitglied des Deutschen Bundestages und der SPD-Bundestagsfraktion, über das Thema Inklusion.

 

Zum Start der Sportabzeichen-Tour am 3. Juni in Berlin sind alle eingeladen – ob jung, ob alt, mit oder ohne Behinderung. Das Deutsche Sportabzeichen kann seit über 60 Jahren von Menschen mit Behinderung erworben werden. Seit dem letzten Jahr unterstützen Aktion Mensch und die Sparkassen-Finanzgruppe das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung. Beide Partner machen sich seit Jahren für die Sportförderung im Breitensport stark. Im Schwerpunkt des Engagements wurde eine Broschüre „Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit und ohne Behinderung – KOMPAKT“ gefördert, die der DBS gemeinsam mit seinen Landesverbänden erarbeitet hat. Diese Broschüre soll motivieren und zeigen, dass der Weg zum Sportabzeichen von Menschen mit und ohne Behinderung GEMEINSAM gegangen werden kann.

Thomas Härtel
Thomas Härtel

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG), dessen Verabschiedung noch in dieser Legislaturperiode geplant ist, soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern. Dazu findet eine mündliche Anhörung des Referentenentwurfs statt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kritisiert gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), dem Deutschen Gehörlosen-Sportverband (DGS) und Special Olympics Deutschland (SOD) den Entwurf aufgrund unzureichender Leistungen zur sozialen Teilhabe. Die Sportverbände sehen die Gefahr, dass durch den jetzt vorliegenden Referentenentwurf zum BTHG regionale Unterschiede ermöglicht werden können. Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen müssen bundesweit identisch sein.

MUT-TOUR-Aktionstag

Am Sonntag, den 26. Juni 2016 findet auf dem Kölner Neumarkt, im Rahmen der bundesweiten MUT-TOUR, ein Aktionstag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen statt. Während des Aktionstages, für den Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Schirmherrschaft übernommen hat, wird es Info-Events sowie eine Mitfahr-Aktion in Richtung Bonn geben. Des Weiteren wird die Samba-Band Aramacao für musikalische Unterhaltung sorgen. Ob mit oder ohne Depressionserfahrung: Wer Richtung Bonn mitradelt, setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.

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Berufsbegleitender Bachelor Sportwissenschaft Uni Erlangen-Nürnberg
© FAU & DOSB

Zum Wintersemester 2016/17 fällt der Startschuss für den berufsbegleitenden Studiengang Sportwissenschaft (B.A.) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Er soll DOSB-lizenzierten Trainer/innen, Übungsleiter/innen und Vereinsmanager/innen durch ein berufsbegleitendes sportwissenschaftliches Studium weiterführende Perspektiven im Arbeitsmarkt Sport ermöglichen.

Logo des RBSV S-H

Am 30. Mai 2016 findet eine Fortbildung zum Thema „Blindenfußball“ am Ludwig-Meyn-Gymnasium in Uetersen statt. Die Fortbildung ist kostenlos, die Reise- und Verpflegungskosten müssen allerdings selbst getragen werden. Die Fortbildung kann als Lizenzverlängerung oder als Lehrerfortbildung anerkannt werden.

Die Ausschreibung und das Anmeldeformular ist hier hinterlegt.