Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

Klettern für Menschen mit Behinderung
© DAV

Elf Ehrenamtliche aus unterschiedlichen DAV-Sektionen haben erstmals die neu konzipierte Ausbildung zur/zum Trainer/in C Klettern für Menschen mit Behinderungen abgeschlossen. In drei Modulen mit insgesamt 120 Unterrichtseinheiten erwarben die Teilnehmer/innen umfangreiches Wissen und Können aus sportfachlichen und behinderungsspezifischen Bereichen.

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Am Sonntag, den 18. September 2016 findet eine Fortbildung zum Thema „Blindenfußball“ in den Räumlichkeiten der Leibnitzschule Hannover (Röntgenstraße 8, 30163 Hannover) statt. Die Fortbildung ist kostenlos, lediglich die Reise- und Verpflegungskosten müssen selbst getragen werden. Die Fortbildung kann als Lizenzverlängerung oder als Lehrerfortbildung anerkannt werden. Nähere Informationen dazu können Sie der Ausschreibung entnehmen.

Die Ausschreibung und das Anmeldeformular sind hier als eine PDF-Datei hinterlegt. 

Gruppenfoto Personen aus Korea und Deutschland

Am 21. Juli war eine Delegation aus Korea um Prof. Dr. Youn Tae Suh von der Universität Hanshin zu Besuch beim DBS, um sich über den Rehabilitationssport in Deutschland zu informieren.
Nach einem Vortrag durch den Referenten Benedikt Ewald, zuständig für den Bereich Rehabilitationssport im DBS, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegation Einblick in die Praxis beim VGS Leverkusen erhalten.

Ein Schüler beim Blindenfußball
© Benny Ulmer

Das Projekt HANDICAP MACHT SCHULE wird auch im Schuljahr 2016/2017 fortgesetzt – und zwar in noch größerem Maße als bisher. Das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in Schorndorf-Weiler bekanntgegeben. HANDICAP MACHT SCHULE ist ein gemeinsames Projekt der SportRegion Stuttgart und des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (WBRS). Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern das Thema Inklusion näherzubringen und ihnen an den Beispielen Blindenfußball und Rollstuhlbasketball zu zeigen, wie es ist, ein Handicap zu haben.

DBS-Vizepräsident Thomas Härtel
DBS-Vizepräsident Thomas Härtel

Nach einem langwierigen und intensiven Beratungsprozess hat das Bundeskabinett am 28. Juni 2016 den Entwurf eines Bundesteilhabegesetzes (BTHG) beschlossen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kritisierte im Vorfeld gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), Deutschen Gehörlosen-Sportverband (DGS) und Special Olympics Deutschland (SOD) einen im April vorgelegten Referentenentwurf, hauptsächlich aufgrund unzureichender Leistungen zur sozialen Teilhabe. Diese grundlegende Kritik bleibt aus Sicht des gemeinnützigen Sports weiterhin bestehen. Er fordert deshalb, den Entwurf in den zuständigen Ausschüssen noch einmal zu überarbeiten.

Teilnehmer der MUT-Tour 2016
© DBS/Oliver Thomaschewski

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) hat gemeinsam mit anderen Partnern aus dem Bereich psychosoziales den Aktionstag der MUT-TOUR 2016 in Köln unterstützt. Die MUT-TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das seit 2012 durch Deutschland rollt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet. „Viel zu oft wird in unserer Gesellschaft vergessen, dass nicht jeder Behinderung oder chronischer Erkrankung eine äußerlich sichtbare Krankheit zugrunde liegt“, so Matthias Poeppel, Direktor Sportentwicklung im DBS.

Raúl Aguayo-Krauthausen
Raúl Aguayo-Krauthausen © Andi Weiland/Sozialhelden e.V.

In einer mehrteiligen Interviewreihe „Inklusion bedeutet Teilhabe aller am alltäglichen Leben!“ befragt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Diesmal spricht Raúl Aguayo-Krauthausen, ein in Berlin lebender Aktivist, der sich für unterschiedliche soziale Projekte einsetzt und selbst aktiv einige Projekte ins Leben gerufen hat, im Interview über das Thema Inklusion.