Aktuelles von PyeongChang 2018

Kampagnen-Motiv mit Georg Kreiter
Kampagnen-Motiv mit Georg Kreiter © DBS & JvM/SPORTS

Nie aufgeben, ausweglose Situationen meistern und stärker zurückkommen als jemals zuvor: Unsere paralympischen Athletinnen und Athleten können das definitiv von sich behaupten. Um die individuellen Geschichten zu erzählen und damit dem paralympischen Sport künftig mehr Aufmerksamkeit entgegen zu bringen, präsentiert der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sport Marketing und Jung von Matt/SPORTS die Kampagne #wecamebackstronger.

Anna-Lena Forster
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Bei den Paralympischen Spielen in Sotschi 2014 war Anna-Lena Forster mit damals 18 Jahren das Küken der Deutschen Paralympischen Mannschaft. Dass sie von ihrer Premiere zwei Silber- und eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen würde, davon hätte die Monoskifahrerin zuvor wohl nicht einmal zu träumen gewagt. Inzwischen haben sich die Vorzeichen geändert. Forster hat sich längst in der Weltspitze etabliert – und Paralympics-Gold ist diesmal kein Traum, sondern ihr klar formuliertes Ziel.

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Vor vier Jahren räumte Anna Schaffelhuber alles ab. Fünf Starts, fünf Siege bei den Paralympischen Spielen in Sotschi 2014 – eine außergewöhnliche Bilanz. Die querschnittgelähmte Monoskifahrerin hat in Russland Geschichte geschrieben, wurde zum Gesicht der Spiele. Nun will die 25-Jährige bei den Paralympics in PyeongChang erneut angreifen – doch mit der nötigen Portion Gelassenheit statt mit Verbissenheit.

Anja Wicker
Anja Wicker © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Die finalen Lehrgänge vor den Paralympics in PyeongChang machen den deutschen Para-Skilangläufern und -Biathleten Mut. „Wir sind bereit“, sagt Bundestrainer Ralf Rombach. Am Sonntag hebt ihr Flieger gen Südkorea ab. Davor wartet ein Date mit dem Bundespräsidenten.

Die deutschen Rollstuhlcurler mit DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und DOSB-Präsident Alfons Hörmann
Die Staffelstabübergabe an die Paralympische Mannschaft

„Team Deutschland. Kommt an.“: Unter diesem Motto hat am Frankfurter Flughafen die Willkommensfeier der Olympiamannschaft und die Staffelstabübergabe an die Deutsche Paralympische Mannschaft stattgefunden. Denn mit Abschluss der Olympischen Spiele ist der Sportwinter noch lange nicht vorbei. Das deutsche Rollstuhlcurling-Team hat symbolisch den Staffelstab sowie zahlreiche Erfolgswünsche des „TeamD“ entgegengenommen und wartet gespannt auf die Eröffnung der Paralympischen Spiele am 9. März.

Lucien Gerkau und Noemi Ristau
Lucien Gerkau und Noemi Ristau © Paul Hoffmann

Wer mit über 100 km/h auf Skiern den Berg hinunter rast, muss schon eine ordentliche Portion Mut aufbringen. Noch um ein Vielfaches größer muss die Überwindung sein, wenn man dabei nahezu blind unterwegs ist – so wie Noemi Ristau. Weniger als zwei Prozent Sehkraft hat die 26-jährige Skifahrerin noch. Doch das hat sie nicht davon abgehalten, ihrem früheren Hobby nun in Rennen nachzugehen. Gemeinsam mit ihrem Guide Lucien Gerkau hat sich Ristau für die Paralympischen Spiele in PyeongChang qualifiziert – und bei der Generalprobe in Kanada sogar den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere eingefahren.

Das deutsche Rollstuhlcurling-Team
Das deutsche Rollstuhlcurling-Team © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Für die Paralympics im südkoreanischen PyeongChang qualifiziert, bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr am gleichen Ort fast abgestiegen und nun in der Vorbereitung immer wieder starke Gegner besiegt: Für das deutsche Rollstuhlcurling-Team als „Wundertüte“ ist bei der zweiten Paralympics-Teilnahme die Konstanz das große Thema.