Aktuelles aus London 2012

Nach zehn von elf Rennen liegen die deutschen Segler Jens Kroker, Siegmund Mainka und Robert Prem im Kielboot für drei Personen Sonar auf Medaillenkurs. Vor dem finalen Rennen am heutigen Donnerstag rangieren sie mit 40 Punkten hinter dem Team aus den Niederlanden (20 Punkte) und knapp vor den Norwegern (42 Punkte) und den punktgleichen Franzosen (42 Punkte).

Es war eine Wiedergutmachung für die misslungenen 100 Meter und die verpatzte Staffel. Maria Seifert (HSC Erfurt) hat sich im dritten Anlauf mit 29,86 Sekunden über 200 Meter der Startklasse T37 endlich die Bronzemedaille gesichert. „Ich habe mir genommen, was mir gehört“, sagte sie vollkommen erleichtert, als das Ergebnis endlich feststand. „Meine Beine waren im Rennen total schwer, es hat alles wehgetan, aber ich habe mir kurz vor dem Ziel immer wieder gesagt, ich will diese Medaille, ich will sie einfach“, schilderte sie.

Nach den Teams der Wettkampfklassen 6-8 (3:1 gegen die Slowakei) sowie der Wettkampfklassen 4-5 (3:2 gegen Brasilien) hat sich auch die dritte Mannschaft der deutschen Tischtennisspieler für die nächste Runde qualifiziert. Thomas Brüchle, Jan Gürtler, Thomas Schmidberger und Holger Nikelis haben sich in der WK 1-3 mit 3:1 gegen Argentinien durchgesetzt und stehen damit bereits im Halbfinale.

Andrea Eskau freut sich über ihren Sieg

Die deutschen Radler haben am ersten Tag der Straßenrennen einen wahren Medaillenregen hingelegt und stehen damit in der Gesamtwertung auf Platz 1, vor den USA und Australien. Gastgeber Großbritannien belegt Rang 5. Heute starteten alle 15 Radfahrer des Teams im Einzelzeitfahren über 16 Kilometer.

Der Traum von einer Medaille ist für die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren im paralympischen Viertelfinale geplatzt. Das 46:57 (14:11/28:25/37:37) gegen die USA ist dabei umso bitterer, war die deutsche Auswahl doch über fast drei Viertel das taktisch und spielerisch bessere Team.