Aktuelles von den Paralympics

Elena Semechin beim Brustschwimmen in Aktion
Elena Semechin © Ralf Kuckuck / DBS

An Wettkampftag eins starten die deutschen Para Schwimmer*innen in die Paralympics in Paris. Die Lust auf das Highlight des Jahres ist groß im Team, das aus insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten besteht: „Ich freue mich riesig, das ist bei mir immer so“, sagt Bundestrainerin Ute Schinkitz. Sie freue sich nicht nur auf die Arbeit im Funktionsteam, sondern auch „wirklich auf die Zuschauer, weil ich habe das schon mehrfach erlebt mit mehreren Tausend Zuschauern. Das macht so einen riesigen Spaß!“

Jasmina Bier und Paul Umbach nach ihrem Rennen beim Weltcup in Luzern
Jasmina Bier und Paul Umbach © meinruderbild.de/DRV

Das Team der deutschen Para Ruderer und Ruderinnen startet an Wettkampftag zwei in die Paralympics! Die Wettkämpfe werden in der französischen Gemeinde Vaires-sur-Marne, etwa 20 Kilometer östlich vom Pariser Stadtzentrum ausgetragen. „Die Anlage ist top, sehr schön. Wir waren bereits letztes Jahr bei einer internationalen Regatta dort“, sagt Marc Stallberg, Bundestrainer des deutschen Teams.

Judoka Lennart Sass im Kampf mit dem Rumänen Alex Bologa
Lennart Sass © Ralf Kuckuck / DBS

Für die deutschen Para Judoka sollen es medaillenreiche Paralympics in Paris werden. „Ich habe nur Leute mit dabei, die auch die Chance haben, Edelmetall zu gewinnen. Garantiert werden kann das aber natürlich nicht“, sagt Bundestrainerin Carmen Bruckmann. Und weiter: „Am 7. September wollen wir im Deutschen Haus die Medaillen feiern und zufrieden mit den Ergebnissen sein.“

Jens Sauerbier © Nadine Bieneck

Das Ziel der Deutschen Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft bei den Paralympics in Paris ist klar: „Wir wollen die großen Teams ärgern“, sagt Cheftrainer Christoph Werner. In der Gruppenphase warten mit den USA (Paralympics-Zweiter in Tokio) Japan (Paralympics-Dritter in Tokio) und Kanada – Mutterland des Rollstuhlrugbys – dicke Brocken. „Leichte Gegner gibt es bei diesem Turnier nicht“, weiß Werner.

Katarina Krüger bereitet sich für die Paralympics in Paris vor. Hier hat Fotograf Mathias Schulz sie am Rande ihres Trainings in Paris für ein Schnappschuss getroffen. Krüger sitzt dabei in ihrem Wettkampfrollstuhl.
Katharina Krüger / © Mathias Schulz

Sand ist der Lieblingsuntergrund von Rollstuhl-Tennisspielerin Katharina Krüger. Bei den Paralympics in Paris trifft sie auf der Tennisanlage vom ehrwürdigen Roland Garros auf eine besondere Gegnerin.

Nico Dreimüller beim Wurf setzt im Spiel gegen Kanda zum Wurf an
Nico Dreimüller © Steffie Wunderl / DBS

Für die Paralympics in Paris ist die Zahl der teilnehmenden Nationen im Rollstuhlbasketball reduziert worden. Nur noch acht Nationen (in Tokio waren es zwölf Teams) werden bei dem Rollstuhlbasketball-Turnier dabei sein. „Die Qualität des Turniers hat daher noch einmal zugenommen", sagt Bundestrainer Michael Engel.

Flora Kliem beim Abschuss des Pfeils.
Flora Kliem © Ralf Kuckuck / DBS

Para Bogenschützin Flora Kliem (26) geht erstmals bei den Paralympics an den Start. Die Göttingerin sammelte vor dem ersten Wettkampftag emotionale Eindrücke. In Paris will die einzige deutsche Para Athletin im Bogenschießen ein bestimmtes Ziel erreichen.