Aktuelles von den Paralympics

Jan Helmich und Hermine Krumbein beim Rudern
Jan Helmich & Hermine Krumbein © Florian Schwarzbach / DBS

Gleich zwei Boote jubelten über den direkten Finaleinzug im Para Rudern und werden am Sonntag um die Medaillen fahren. Der Mixed-Zweier gewann seinen Vorlauf nach starkem Zielsprint, der Mixed-Vierer mit Steuerfrau kam auf Rang zwei ins Ziel. Für Marcus Klemp besteht die Hoffnung auf einen Finaleinzug nur noch über den Hoffnungslauf am morgigen Sonntag.

Josco Wilke, deutscher Rollstuhlrugby-Nationalspieler, versucht sich im Spiel gegen Kanada durchzusetzen.
Josco Wilke im Zweikampf © Oliver Kremer / DBS

Die Hürde, die das deutsche Rollstuhlrugby-Team angesichts der Gruppenauslosung nehmen musste, war schon vor dem Turnierbeginn riesig. Nach zwei Spielen zeigt sich, dass die Hürde zu hoch war. Trotz einer engagierten Leistung gegen Kanada musste sich die Mannschaft von Trainer Christoph Werner mit 47:54 geschlagen geben.

Formel-1-Fan Maurice Wetekam feiert mit dem "Vettel-Finger" nach seiner persönlichen Bestzeit in Paris
Maurice Wetekam © Ralf Kuckuck / DBS

Die erste Medaille für Team Deutschland Paralympics! Maurice Wetekam sicherte sich auf den 100 Meter Brust (SB9) Bronze. Tanja Scholz würde über 200 Meter Freistil (S5) Sechste und Verena Schott schlug nach 200 Meter Lagen (SM6) als Siebte an.

Maya Lindholm setzt den Basketball zum Wurf an
Maya Lindholm © Steffie Wunderl / DBS

Zum Auftakt in den paralympischen Wettbewerb von Paris unterlag die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen dem Favoriten USA klar mit 44:73 (10:16/20:41/28:57). Vor allem Offensiv tat sich das DBS-Team drei Viertel extremschwer, während die US-Girls in der Verteidigung vor allem Deutschlands etatmäßiger Topscorerin Mareike Miller das Leben auf dem Parkett der Arena Bercy schwer machten.

Erfolgreicher Auftakt der Sitzvolleyballer gegen Brasilien. © Florian Schwarzbach / DBS
Auftaktsieg für Deutschlands Sitzvolleyballer. © Florian Schwarzbach / DBS

Deutschlands Sitzvolleyballer ist der erhoffte erfolgreiche Start ins paralympische Turnier geglückt. Das Team von Bundestrainer Christoph Herzog bezwang im ersten von drei Gruppenspielen Brasilien mit 3:0 (25:16, 29:31, 25:19) und hat sich damit eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Halbfinale geschaffen.

Maurice Wetekam beim Brustschwimmen
Maurice Wetekam © Ralf Kuckuck / DBS

Am zweiten Wettkampftag im Para Schwimmen haben es drei Deutsche ins Finale geschafft: Tanja Scholz, Verena Schott und Maurice Wetekam. Scholz stellte auf den 100 Meter Freistil (S5) einen paralympischen Rekord auf, schlug nach 1:25,78 Minuten im Ziel an. Schott erreichte als Siebte das Finale auf den 200 Meter Lagen (SM6) Maurice Wetekam setzte ein dickes Ausrufezeichen auf den 100 Meter Brust (SB9): Er verbesserte seine persönliche Bestleistung um mehr als eine Sekunde, kam als Zweitschnellster des Vorlaufs nach 1:07,79 Minuten im Ziel an.

Rick Hellmann schlägt den Ball
Thomas Wandschneider & Rick Hellmann © Kevin Voigt / DBS

Eine weitere Niederlage in der Gruppenphase bedeutet für das Para Badminton-Doppel Thomas Wandschneider und Rick Hellmann das vorzeitige Aus. Gegen die starken Japaner Daiki Kajiwara und Hiroshi Murayama verloren sie deutlich in zwei Sätzen (15:21/5:21). Ihre jeweiligen Einzel bestritten sie spielerisch deutlich souveräner. Thomas Wandschneider gewann seit Match gegen den Franzosen David Toupe mit 2:0 Sätzen (21:12/21:17). Rick Hellmann machte es seinem Chinesischen Gegner Jianpeng Mai zwar ziemlich schwer, unterlag ihm jedoch nach drei Sätzen mit 1:2 (19:21/21:9/17:21).