Aktuelles von den Paralympics

Wenn es Anfang März zu den Paralympischen Spielen ins kanadische Vancouver geht, sind acht Athleten des Deutschen Paralympic Skiteam alpin dabei: Anna Schaffelhuber in der sitzenden und Andrea Rothfuß in der stehenden Konkurrenz der Damen, Gerd Gradwohl bei den sehbehinderten Männern (ihm steht natürlich wieder sein Guide Karl-Heinz Vachenauer zu Seite) und mit Martin Braxenthaler, Thomas Nolte und Franz Hanfstingl gleich drei deutsche Monoskifahrer in der sitzenden Männerklasse. Bei den stehenden Männern schickt das DPS Gerd Schönfelder und Kevin Wermeester ins Rennen.  

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Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat am heutigen Mittwoch in Bonn die Namen der 20 Athleten (14 Männer, 6 Frauen) bekannt gegeben, die vom 12.-21. März 2010 an den X. Paralympischen Winterspielen in Vancouver teilnehmen werden.

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 Der Nominierungstermin für die Paralympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ist auf den 17. Februar 2010 festgelegt worden. Die Erfüllung der Qualifikationskriterien des IPC ist notwendige Voraussetzung für die Nominierung der Athletinnen und Athleten. Die Namen der Sportlerinnen und Sportler, die für Deutschland in Vancouver starten werden, werden direkt nach der Sitzung bekanntgeben.

Zumindest einmal Edelmetall zu dieser Bilanz beisteuern will auch Willi Brem in der Klasse der Sehbehinderten/Blinden, und hat dabei vor allem die beiden Biathlon-Wettbewerbe im Blick. Mit seinen 32 Jahren zählt der Blinde mittlerweile auch zu den erfahrenen Athleten im DBS Skiteam nordisch, der zudem bereits seine fünften Paralympics bestreiten wird.

Mit einer neuen Attraktion werden das International Paralympic Committee (IPC) und Otto Bock HealthCare während der Winter-Paralympics in Vancouver (12.3. – 21.3. 2010) die Spiele bereichern: Mitten im Zentrum von Whistler präsentieren die Partner eine Ausstellung zu paralympischen Themen mit dem Titel „Spirit in Motion – Discover What Moves Us“.  

Eine Punktlandung in Sachen Nominierung für die Paralympics legte am ersten Wettkampftag des Weltcups in Oberried der Baiersbronner Tino Uhlig hin. Mit seinem sechsten Platz im Klassik-Langlaufsprint erfüllte der Nordschwarzwälder zum zweiten Mal die geforderte Norm des Deutschen Behindertensportverbands für einen Start in Vancouver.