Aktuelles von den Paralympics

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Mit gleich drei Medaillen haben die alpinen Skirennläufer Deutschlands im Abfahrtslauf der Paralympics in Whistler Creekside richtig zugeschlagen. Gerd Schönfelder sichert sich nach überzeugender Vorstellung seine insgesamt 14. Goldmedaille bei paralympischen Spielen, während Andrea Rothfuss und Gerd Gradwohl mit Begleitläufer Karl-Heinz Vachenauer jeweils die Bronzemedaille erringen.  

Mit gleich vier Medaillen, darunter eine weitere Goldmedaille durch Gerd Schönfelder in der stehenden Klasse haben die deutschen Alpinen für den großen Paukenschlag im heutigen Super-G gesorgt. Neben dem insgesamt 15. Gold-Triumph des „Stier von Kulmain“, so Schönfelders Spitzname, sorgte vor allem Anna Schaffelhuber für Begeisterung: Das siebzehnjährige Riesentalent errang mit einer fulminanten Fahrt Bronze in der sitzenden Konkurrenz der Frauen.  

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Die Alpinen der deutschen Paralympics-Mannschaft fahren weiterhin auf der Erfolgsschiene. Beim zweiten Wettbewerb der stehenden Klassen wurde sogar der doppelte Silbermedaillengewinn im Slalom noch getoppt: Während Gerd Schönfelder der Konkurrenz im Riesenslalom keine Chance ließ und sich insgesamt zum 13. Mal mit einer Goldmedaille bei Paralympics dekorierte, fügte Andrea Rothfuss ihrer Medaillensammlung eine weitere Silbermedaille hinzu. 

 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, aber für die deutschen Biathleten war das im Whistler Paralympic Park heute zweitrangig. Zweimal Gold und zweimal Bronze, vier Medaillen in vier Wettbewerben – eine optimale Ausbeute für das Ski nordisch Team.

 Verena Bentele ist einfach nicht zu schlagen. Auch in ihrem vierten paralympischen Rennen, dem Langlauf über 5 Kilometer in der klassischen Technik der Sehbehinderten gewann die 28-Jährige die Goldmedaille. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatte sie an ihrem Wettkampf nichts zu beanstanden.   

Mit zwei Niederlagen gegen die Teams aus Korea und Schweden verabschiedete sich heute das deutsche Rollstuhl Curling-Team aus dem paralympischen Wettbewerb. Nach einer Niederlage mit 2:9 gegen Korea, ging auch das zweite Spiel gegen die Skandinavier mit 3:10 zu Ungunsten des deutschen Teams aus. 

Wie bei seinem Slalomsieg zwei Tage zuvor hat Martin Braxenthaler durch einen überragenden zweiten Lauf den Sieg im paralympischen Riesenslalom der sitzenden Konkurrenz gewonnen. Mit einem mehr als komfortablen Vorsprung von 2,95 Sekunden auf den schweizerischen Silbermedaillengewinner Christoph Kunz, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, sicherte sich „Braxi“ innerhalb von zwei Tagen bereits die zweite alpine Goldmedaille bei diesen Paralympics – insgesamt ist es seine zehnte.