Aktuelles aus Rio 2016

Bild der Maskottchen für die Paralympics in Rio 2016
Rio-Maskottchen Vinicius und Tom

Die Maskottchen der Paralympischen Spiele in Rio 2016 heißen Vinicius und Tom.

Fast 325.000 Personen haben an der Abstimmung für die Namen der Maskottchen, die bei den Spielen das Publikum begeistern sollen, teilgenommen. 44 Prozent der Teilnehmer haben sich schließlich für die Namen der weltberühmten Bossa-Nova Musiker Vinícius de Moraes und Tom Jobimn entschieden.

FotoQuelle: Rio 2016/Alex Ferro

Zwei von der Fauna und Flora Brasiliens inspirierte Maskottchen sollen für Stimmung bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sorgen. „Die Maskottchen sind die repräsentativen Symbole der Spiele. Sie haben die Mission, das Publikum zu begeistern, vor allem die Kinder“, sagte Carlos Arthur Nuzman, der Chef des Organisationskomitees, bei der Vorstellung des Duos.

 

Mitte: Martin Schulz, Rechts: Mathias Schulze, Quelle: Landessportbund Sachsen
Mitte: Martin Schulz, Rechts: Mathias Schulze Quelle: Landessportbund Sachsen

Neun sächsische Behindertensportler sind am vergangenen Montag in Dresden vom Landessportbund Sachsen in das „Team Rio“ berufen worden. Sie gehören damit zu jenem 70-köpfigen Personenkreis, dem aus Sicht des Verbandes die Qualifikation für die olympischen bzw. paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gelingen soll.

Das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro hat jetzt die Preise für Eintrittskarten bekanntgegeben. Die preiswerteste wird 13 Euro kosten. Die Tickets sollen so günstig wie möglich angeboten werden. Denn jeder Brasilianer soll sich eine Eintrittskarte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 leisten können. Deshalb wollen die Organisatoren von Rio 2016 rund 3,8 Millionen Tickets zu einem Preis von umgerechnet rund 23 Euro oder weniger anbieten.

Bei den Paralympics Rio 2016 werden 4.350 Athleten aus 176 Ländern erwartet. Sehr viele von ihnen vertrauen in Training und Wettkampf auf Prothesen, Orthesen oder Rollstühle, die allerdings extremen Belastungen ausgesetzt sind. Zwei Jahre vor Beginn der Spiele hat jetzt das Organisationskomitee den Auftrag an das Medizintechnikunternehmen Ottobock vergeben, mit seinen Sportexperten den technischen Service sicher zu stellen, damit möglichst kein Sportler im Wettkampf an einem technischen Defekt scheitert.