Aktuelles aus Rio 2016

Das deutsche Kanu-Team bei der Einkleidung in Hannover
Das deutsche Kanu-Team bei der Einkleidung in Hannover

Erst intensives Training, dann die Einkleidung in Hannover – und bald geht es mit dem Rio-Outfit im Gepäck mit großen Schritten in Richtung Brasilien. Das deutsche Kanu-Trio Edina Müller, Tom Kierey und Ivo Kilian fiebert den Spielen entgegen, es werden die ersten Kanu-Wettkämpfe in der Geschichte der Paralympics. Begleitet werden sie dabei von Cheftrainerin Sandra Müller, Disziplintrainer Jürgen Hausmann und Physiotherapeut Mathias Neubert. Am 31. August hebt dann der Flieger zum Zuckerhut ab.

Gruppenbild mit Daniela Schulte, Dr. Karl Quade, Karl Finke, Friedhelm Julius Beucher, Elke Seeliger, Vico Merklein und Edina Müller
Die Vorfreude auf die Paralympics in Rio ist bei Sportlern und Funktionären groß © DBS

Ob bei den mehrfachen Paralympics-Teilnehmern wie Schwimmerin Daniela Schulte oder Sportschützin Manuela Schmermund oder den jungen Debütanten wie Tischtennisspieler Valentin Baus oder Judoka Nikolai Kornhaß – die Augen waren groß, als die Athletinnen und Athleten der Deutschen Paralympischen Mannschaft die Einkleidungshalle auf dem Gelände der Bundeswehr in Hannover betraten und an den zahlreichen Stationen nach und nach ihr Outfit für die Paralympics in Rio de Janeiro  erhielten.

Deutsche Goalball Nationalmannschaft unterstützt das Projekt Rio bewegt uns
© Deutsche Goalball Nationalmannschaft

Derzeit bereitet sich die deutsche Goalball-Nationalmannschaft auf die Paralympics in Rio vor. Im Rahmen eines Kadertrainings, haben die Nationalspieler um Cheftrainer Johannes Günter überlegt, wie sie im Rahmen ihrer Teilnahme an den Paralympics, Rio und seiner Bevölkerung etwas zurückgeben können. Dabei sind sie auf das Aktionsbündnis "Rio bewegt.Uns." gestoßen und haben somit die Spendenaktion "Goalballer für Santa Clara" ins Leben rufen. 

Topscorer Aliaksandr Halouski beim Rollstuhlbasketball
Aliaksandr Halouski © Andreas Joneck

Er ist Jahrgang 1987, in Minsk geboren und einer der großen Hoffnungsträger der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren für die diesjährigen Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro. Die Rede ist von Aliaksandr Halouski, dessen steile Sportkarriere ihn aus der weißrussischen Hauptstadt über das thüringische Erfurt nun im September nach Rio de Janeiro führen wird.

Die deutsche Goalball-Nationalmannschaft
Die deutsche Goalball-Nationalmannschaft © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Die deutsche Goalballnationalmannschaft der Herren hat am vergangenen Wochenende den letzten Härtetest in der Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele erfolgreich absolviert. Im schwedischen Malmö gewann die Mannschaft von Cheftrainer Johannes Günther hinter Europameister Türkei die Silbermedaille.

Pressekonferenz zur Nominierung für die Paralympics in Rio 2016
v.l.: Markéta Marzoli, Heinrich Popow, Karl Quade, Friedhelm Julius Beucher, Maike Naomi Schnittger © MSSP - Michael Schwartz Sportphotos

Die Deutsche Paralympische Mannschaft für Rio steht fest: Der Deutsche Behindertensportverband hat im Rahmen einer Pressekonferenz die Namen der 148 Athleten (83 Männer, 65 Frauen) verkündet, die vom 7. bis 18. September an den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teilnehmen werden. Hinzu kommen eine Steuerfrau (Rudern), ein Pilot (Radsport) und ein Begleitläufer in der Leichtathletik.

Logo des DBS

Der Deutsche Behindertensportverband bedauert die Entscheidung des IOC im Fall Russland und zeigt sich enttäuscht, dass das IOC der WADA-Empfehlung eines kompletten Ausschlusses russischer Athleten auf Basis der Erkenntnisse aus dem McLaren-Report nicht gefolgt ist. „Das ist ein deutlicher Rückschritt in der Dopingbekämpfung und ein trauriger Tag für den gesamten Sport. Das IOC hätte mit einer klaren Entscheidung die Chance gehabt, Fair-Play als Kerngedanken der Olympischen Spiele wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Doping ist Betrug und kann auch nicht durch einen Teilerlass behoben werden“, äußert sich DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher am Montagmorgen.