Aktuelles aus Rio 2016

Goalballer Stefan Hawranke bei der Begegnung mit einem Mädchen aus der Kindertagesstätte
Goalballer Stefan Hawranke in der Kindertagesstätte Santa Clara © Oliver Kremer / DBS

"Der zweite Tag in Rio hat bei jedem von uns tiefe Spuren hinterlassen, die weit über die Zeit der Paralympics hinaus bleiben werden", sagt Johannes Günther, Cheftrainer der deutschen Goalball-Nationalmannschaft. Gemeinsam mit DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und Christina Weise vom Aktionsbündnis "Rio bewegt. Uns" besuchten Günther und seine Spieler die Kindertagesstätte Santa Clara in der Favela Vidigal, für die sie seit Juni auf eigene Initiative Spenden sammeln. Es war ein prägender Termin mit unglaublichen Eindrücken.

Der vorläufige Kader der Rollstuhlbasketballer für die Paralympics in Rio
Der vorläufige Kader der Rollstuhlbasketballer für die Paralympics in Rio

Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss der XV. Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. Mit dabei die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren, die am Donnerstag, den 8. September um 18:00 Uhr Ortszeit (23:00 Uhr MESZ) in der Carioca Arena des Barra Olympic Park ihren Auftakt gegen den Iran feiert sowie die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen, die am Freitag, den 9. September um 15:15 Uhr Ortszeit (20:15 Uhr MESZ) in der Rio Olympic Arena des Barra Olympic Park ihren Auftakt gegen Gastgeber Brasilien feiert.

Bild mit den TV-Sendezeiten

Die Faszination Paralympics am Bildschirm miterleben – dazu informieren die rund 4400 Apotheken in Nordrhein-Westfalen über die TV-Sendetermine der Paralympischen Spiele, die vom 7. bis 18. September in Rio de Janeiro stattfinden. Zu diesem Zweck werden in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) Flyer im handlichen Postkartenformat verteilt sowie ein anschaulicher Plakathinweis aufgehängt. Das Ziel der Apotheker: Den Leistungen der Deutschen Paralympischen Mannschaft eine größere Aufmerksamkeit verschaffen.

Das deutsche Team bei der Verabschiedung am Flughafen mit Bundespräsident Joachim Gauck
Das deutsche Team bei der Verabschiedung am Flughafen mit Bundespräsident Joachim Gauck © Ralf Kuckuck / DBS

Die Zimmer sind bezogen, das Paralympische Dorf ist bereits in Grundzügen erkundet: Die Deutsche Paralympische Mannschaft ist gut in Rio de Janeiro gelandet. Zuvor wurde ein Großteil des deutschen Aufgebots am Frankfurter Flughafen feierlich verabschiedet. Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt wünschten den 105 Athletinnen und Athleten sowie rund 70 Betreuern persönlich alles Gute und viel Erfolg für die am 7. September beginnenden Paralympischen Spiele.

Das deutsche Tischtennis Team
Das deutsche Tischtennis Team ® Hannes Doesseler

Der letzte Vorbereitungslehrgang ist vorbei, die Athletinnen und Athleten von Bundestrainer Volker Ziegler haben alles getan, um in Rio de Janeiro ihre beste Leistung abzurufen.  Nun kann der Flieger zu den Paralympics 2016 abheben. In letzter Minute hat sich die Mannschaft des Para-Tischtennis-Teams noch auf elf Starter vergrößert: Aufgrund der Suspendierung der russischen Mannschaft durch das Internationale Paralympische Komitee (IPC) ist die Pfaffenhofenerin Lena Kramm in der Wettkampfklasse 9 in das Starterfeld gerückt.

Hannelore Brenner auf ihrem Pferd
Hannelore Brenner

Die Austauschwelle in den deutschen Championatsteams reißt nicht ab. Nun hat es Hannelore Brenner (Wachenheim) getroffen. Die aktuell erfolgreichste deutsche Para-Dressurreiterin und zweifache Goldmedaillengewinnerin von 2012 muss kurzfristig auf ihren Einsatz bei Paralympics in Rio (7. bis 18. September) verzichten, da sich ihr Trakehner Kawango verletzt hat. An ihrer Stelle rückt Claudia Schmidt (Darmstadt) mit Romeo Royal nach.

© pa-picture alliance

Knapp eine Woche vor dem Abflug der Deutschen Paralympischen Mannschaft am 31. August vom Frankfurter Flughafen nach Rio de Janeiro hat sich die Anzahl der Athletinnen und Athleten noch einmal vergrößert. Insgesamt werden 155 Sportlerinnen und Sportler in Brasilien auf Medaillenjagd gehen. Damit ist das deutsche Team größer als vor vier Jahren in London (151). „Wir freuen uns, dass weitere Athletinnen und Athleten den Weg nach Rio antreten können und hoffen, dass auch sie ihre sportlichen Ziele in Rio erreichen werden“, sagt Chef de Mission Dr. Karl Quade.