Aktuelles aus Rio 2016

Steuerfrau Inga Thoene (Ulmer RC "Donau") gibt im Vierer mit die Richtung vor
Steuerfrau Inga Thoene (Ulmer RC "Donau") gibt im Vierer mit die Richtung vor © Binh Truong, DBS

Die Ruder-Wettkämpfe finden vom 9. bis 11. September am Lagoa Rodrigo de Freitas statt. Insgesamt 96 Sportler aus 26 Nationen kämpfen am Zuckerhut  im Rudern um die Medaillen. Für das deutsche Team gehen 6 Athleten über die 1000m Distanz an den Start.  Momentan sind Anke Molkenthin und Valentin Luz gesundheitlich angeschlagen, daher steht erst einmal die persönliche Gesundung auf dem Programm.

Portrait von Natascha Hiltrop
Natascha Hiltrop © Uli Gasper/DBS

Der Countdown läuft, die Aufregung steigt. Die Sportschützen um Manuela Schmermund machen am 8.09. den Auftakt. Um 8.30 Uhr werden Schmermund, Elke Seeliger und Natascha Hiltrop als erste Athleten der gesamten Deutschen Paralympischen Mannschaft mit dem Luftgewehr in den 10m-Schießstand treten, und dann heißt es volle Konzentration. Denn gleich am ersten Tag geht es hier nach hoffentlich überstandener Qualifikation um Medaillen, um die vor allem Natascha Hiltrop – mit ihren 24 Jahren die Jüngste im Team – mitmischen möchte.

Der Europameister der Wettkampfklasse 3, Thomas Brüchle, beim Rückhandschlag
Brüchle gibt zusammen mit Schmidberger den Startschuss © Scholten DBS

Endlich wissen die deutschen Tischtennisspieler und -spielerinnen, mit wem sie es in der Gruppenphase der Paralympischen Spiele 2016 zu tun bekommen. Am Dienstagvormittag fand die Auslosung für die Einzelwettbewerbe statt, große Überraschungen blieben dabei aus deutscher Sicht aus.

Portraitfoto MArkus Rehm
Markus Rehm © Binh Truong/DBS

Markus Rehm ist der deutsche Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele im brasilianischen Rio de Janeiro. Der Weitsprung-Goldmedaillengewinner von 2012 führt am Mittwochabend die insgesamt 155 deutschen Athletinnen und Athleten ins Maracana-Stadion an. „Für mich ist es eine riesige Ehre, dass ich mit der Fahne vorneweg laufen darf. Das wird ein einzigartiges Erlebnis, auf das ich mich sehr freue“, sagte Markus Rehm, nachdem ihm Chef de Mission Dr. Karl Quade die Nachricht überbrachte, sichtlich bewegt. „Das ist eine zusätzliche Motivation für die Wettkämpfe“, betonte der Leichtathlet, dessen Weltrekord im Weitsprung bei 8,40 Meter liegt.

Frederieke Koleiski und Sebastian Dietz
Frederieke Koleiski und Sebastian Dietz © Ralf Kuckuck/DBS

18 Medaillen bei den Paralympics 2012 in London, 24 Medaillen bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in London: Die deutsche Leichtathletik ist in der jüngeren Vergangenheit ein Erfolgsgarant für den Deutschen Behindertensportverband gewesen (DBS) und wird in Rio mit 38 Athletinnen und Athleten die größte deutsche Mannschaft sein.

Die deutschen Sitzvolleyball-Männer jubeln beim Gruppenphoto und freuen sich auf die Wettkämpfe.
Die deutschen Sitzvolleyball-Männer freuen sich auf die Wettkämpfe © Scholten DBS

Seit drei Tagen sind die deutschen Sitzvolleyballer nun in Rio de Janeiro und langsam weicht der Jetlag auch bei den letzten Spielern. Die Apartments sind bezogen und das Paralympische Dorf erkundet. Bereits am Ankunftstag ist Rudi Sonnenbichler mit seinen zwölf Athleten in das Trainingsprogramm gestartet und das strikte Verbot des Bundestrainers die hochfrequentierte McDonalds-Filiale im Paralympischen Dorf zu besuchen, wird bisher brav befolgt. Zur Belohnung stand schon eine Entspannungseinheit am internen Pool von Haus 17 auf dem Tagesplan.

Rio Olympic Arena
Erste Trainingseinheiten in der Rio Olympic Arena © Andreas Joneck/DBS

Die beiden deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften haben sich in Rio bestens akklimatisiert. Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm bei den ersten Trainingseinheiten in der Rio Olympic Arena und der Carioca 1 Arena. Doch mit einem 71:61-Testspielerfolg gegen Medaillenkandidat USA bei den Damen und einem 69:29-Kantersieg gegen den dreimaligen Paralympicssieger Kanada bei den Herren, zeigen sich beide Teams am Zuckerhut bereits in bester Verfassung.