Aktuelles aus Rio 2016

Maike Naomi Schnittger
Maike Naomi Schnittger © Oliver Kremer / DBS

Den deutschen Schwimmerinnen und Schwimmern bleibt das Pech auch am fünften Wettkampftag treu. Trotz großem Kampf verpassten Maike Naomi Schnittger und Verena Schott im Aquatics Stadium das Treppchen hauchdünn. Schnittger fehlten nach acht Bahnen nur acht Hundertstel zu Bronze, bei Schott waren es fünf Zehntel. Entsprechend groß war die Enttäuschung beim deutschen Team. Tobias Pollap wurde über 50 Meter Schmetterling Achter.

Die 4x100-Meter-Staffel feiert die Goldmedaille ©Ralf Kuckuck
Die 4x100-Meter-Staffel feiert die Goldmedaille ©Ralf Kuckuck

Die deutsche 4x100-Meter-Staffel der Klasse T42-47 hat Gold bei den Paralympics im brasilianischen Rio de Janeiro gewonnen. Markus Rehm, David Behre, Felix Streng und Johannes Floors sprinteten in paralympischem Rekord von 40,82 Sekunden ins Ziel und hielten dem großen Druck stand, den sie sich selbst gemacht hatten.

Elke Phillipp auf Regaliz
Elke Phillipp erhält auf Regaliz über 73 Prozent © Heike Werner/DBS

Ein wenig Pech hat Carolin Schnarre mit ihrem Pferd am zweiten Wettkampftag der Dressurreiter gehabt. Weil Del Rusch, der 16-jährige Hannoveraner-Wallach, etwas nervös auf das Publikum reagierte, gelangen einzelne Aufgabenteile nicht wie gewünscht und es gab den ein oder anderen Prozentpunkt Abzug. Elke Phillipp sorgt mit 73,913 Prozent dafür, dass die deutsche Equipe aber den Anschluss in der Gesamtwertung hält.

Josef Neumaier am Schießstand
Josef Neumaier fehlt zu Beginn die notwendige Spannung © Uli Gasper/DBS

Zu einem elften Platz hat es am Ende für Josef Neumaier gereicht – nur, muss man leider sagen. Schließlich sah es im Dreistellungs-Kampf nach der zweiten Stellung noch vielversprechend für den 58-Jährigen vom SV Wacker Burghausen aus. In der ersten Stellung kniend hatte er im ersten von vier Durchgängen leichte Probleme. „Ich war am Anfang überhaupt nicht aufgeregt, vielleicht habe ich deshalb nicht richtig getroffen“, vermutete er.

Der 50-jährige Heiko Kröger aus Hamburg konnte im Kielboot mit Einerbesatzung (2,4mR) bei seiner fünften Teilnahme mit einem zweiten und dritten Platz einen guten Einstieg in die Regatta verbuchen.
Der 50-jährige Heiko Kröger aus Hamburg konnte im Kielboot mit Einerbesatzung (2,4mR) bei seiner fünften Teilnahme mit einem zweiten und dritten Platz einen guten Einstieg in die Regatta verbuchen. © Binh Truong, DBS

Die deutschen Segler sind heute mit einem guten Start in die Paralympische Regatta gestartet. Der 50-jährige Heiko Kröger aus Hamburg konnte im Kielboot mit Einerbesatzung (2,4mR) bei seiner fünften Teilnahme mit einem zweiten und dritten Platz einen guten Einstieg in die Regatta verbuchen. Im Kielboot mit Dreierbesatzung in der Sonarklasse holten Lasse Klötzing, Jens Kroker und Siegmund Mainka im ersten Rennen den vierten Platz und im zweiten Rennen den fünften Platz.

Juliane Wolf fand gegen Josephine Medina kein Mittel
Wolf fand kein Mittel gegen die Philippinin

Juliane Wolf hat ihr Spiel um Platz 3 in der Wettkampfklasse 8 gegen die Philippinin Josephine Medina mit 0:3 klar verloren. Die Offenburgerin spielte zu passiv und fand nicht in ihr Spiel. Damit bleibt Wolf bei ihren ersten Paralympics ohne Medaille.

Frank Tinnemeier beim Kugelstoßen ©Ralf Kuckuck/DBS
Frank Tinnemeier beim Kugelstoßen ©Ralf Kuckuck/DBS

Frank Tinnemeier hat sein Paralympics-Dilemma teilweise abgelegt, die Medaille "in der Form seines Lebens" aber verpasst. Katrin Müller-Rottgardt und Sebastian Fricke wurden nach Bronze über 100 Meter über die doppelte Distanz Vierte und Claudia Nicoleitzik jagt nach ihrem nächsten Edelmetall.