Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Das deutsche Rollstuhl-Curling Team hat heute gegen die Schweiz mit 3:9 verloren. Nach einem schlechten Start gestaltete sich das Spiel lange Zeit als gegenseitiges Abtasten. Bis ins fünfte End sah es so aus, als könne die Partie noch gewonnen werden. Doch der letzte Stein von Jens Jäger verfehlte den gegnerischen, wodurch der entscheidende Punkt verschenkt wurde. 

Die erste alpine Entscheidung der Paralympics in Vancouver und schon die erste Goldmedaille für die deutsche Mannschaft! Martin Braxenthaler erkämpfte sich auf der schwierigen und mit Schlägen versehenen Piste „Franz’s Run“ im Wettkampfort Whistler Creekside die Goldmedaille im Slalom der sitzenden Klasse.

Die deutsche Curling-Mannschaft hat in ihrem Auftaktspiel im Paralympischen Turnier der X. Paralympics in Vancouver einen ersten Sieg eingefahren. Gegen das Team aus Norwegen setzte sich das Team von Cheftrainer Helmar Erlewein nach einem nervösen Start schließlich in sieben Ends mit 10:6 durch. „Wir haben die Norweger zu einfachen Punkten kommen lassen, in der zweiten Hälfte aber dann unsere Stärken ausgespielt und das gesamte Spiel gedreht. Das stimmt uns natürlich mehr als zufrieden, denn es gibt einem Selbstvertrauen für den Rest des Turniers, wenn man solch ein Spiel noch drehen kann“, sagte der Cheftrainer.  

Die 28-jährige Verena Bentele aus München hat im Biathlon der Sehbehinderten die erste Goldmedaille für das Deutsche Paralympische Team gewonnen. Mit etwa einer halben Minute Vorsprung verwies sie auf der 3 Kilometer Verfolgung die Russinnen Liubov Vasilyeva und Mikhalina Lysova auf die Plätze zwei und drei. „Es ist ein ganz toller Tag. Es sind so viele Leute an diesem Sieg beteiligt und es ist toll, dass ich denen etwas zurückgeben kann“, freute sie sich nach der Blumenzeremonie.  

Aufgrund von dichtem Nebel war bei den Alpinen heute nicht daran du denken, die Abfahrt wie geplant um 11:30 Uhr zu starten. Nach mehrmaliger Verschiebung der Startzeit nach hinten, wurde das Rennen schließlich um 14:00 Uhr für diesen Tag abgesagt und wird in der kommenden Woche irgendwann nachgeholt. Dabei sah es erst so aus, dass einer Durchführung nichts im Wege stünde:  

Für die Zeit der Paralympics vom 13. bis 20. März empfängt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) seine Gäste im Rahmen eines Deutschen Hauses in einem Golf-Club in der Bergregion Whistler. Im Rahmen eines offiziellen Eröffnungsabend am heutigen 13. März übergab Axel Achten, der als Geschäftsführer der Deutschen Sport-Marketing für das Deutsche Haus verantwortlich ist, einen symbolischen Schlüssel an den DBS-Präsidenten Friedhelm Julius Beucher und den Chef de Mission Dr. Karl Quade.   

Über die 10 Kilometer, der am zweiten Wettkampftag einzigen Langlauf-Entscheidung aus deutscher Sicht, reichte es für Andrea Eskau nach 33:46,0 Minuten nur zu Platz acht. Die Athletin vom USC Magdeburg begann auf dem 3,3 Kilometer Rundkurs, der dreimal durchlaufen werden musste, mit hohem Tempo und lag nach der ersten Zwischenzeit noch viel versprechend auf Rang vier.