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Mit zwei Niederlagen gegen die Teams aus Korea und Schweden verabschiedete sich heute das deutsche Rollstuhl Curling-Team aus dem paralympischen Wettbewerb. Nach einer Niederlage mit 2:9 gegen Korea, ging auch das zweite Spiel gegen die Skandinavier mit 3:10 zu Ungunsten des deutschen Teams aus. 

Wie bei seinem Slalomsieg zwei Tage zuvor hat Martin Braxenthaler durch einen überragenden zweiten Lauf den Sieg im paralympischen Riesenslalom der sitzenden Konkurrenz gewonnen. Mit einem mehr als komfortablen Vorsprung von 2,95 Sekunden auf den schweizerischen Silbermedaillengewinner Christoph Kunz, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, sicherte sich „Braxi“ innerhalb von zwei Tagen bereits die zweite alpine Goldmedaille bei diesen Paralympics – insgesamt ist es seine zehnte.  

Das deutsche Rollstuhl-Curling Team musste sich am heutigen Mittwoch mit 6:8 gegen Kanada geschlagen geben. „Wir haben das Spiel verschenkt“, sagte Cheftrainer Helmar Erlewein enttäuscht nach dem Ende der Partie im Vancouver Paralympic Center. „Im dritten End haben uns die Kanadier vier Steine gestohlen und damit das Genick gebrochen. Dabei haben sie gar nicht besser gespielt als wir, nur kann man vier Steine einfach nicht mehr aufholen“, so der Coach weiter.

 

Weder Tricks noch Spezialeffekte aus Hollywood sind im Spiel. Wenn die blinden Bundesligaspieler des MTV Stuttgart anfangen, übers Feld zu sprinten, zweifelt der sehende Beobachter an der eigenen Wahrnehmung. Glaubt nicht, was er da sieht. Auf einem 20 mal 40 Meter großen Platz, über den sich acht Feldspieler bewegen, setzen Trainer Ulrich Pfisterers couragierte Männer immer wieder zum vollen Sprint an. Scheinbar ohne Rücksicht auf Verluste. Bei Sololäufen liegt der Ball eng am Fuß, die Körpertäuschungen würden so manchen sehenden Gegner ins Leere grätschen lassen. Am Samstag startete die Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) in Barsinghausen in ihre dritte Saison – und es war eine spektakuläre, eine inspirierende Veranstaltung.

Zwei Spiele standen am heutigen Dienstag für das deutsche Rollstuhl-Curling Team auf dem Plan und in beiden Partien hatte das deutsche Team so seine Schwierigkeiten. Gegen Italien ging es von Beginn an sehr zäh zur Sache, am Ende stand einer glücklicher 7:6-Sieg zu Buche. „Wir konnten nur gewinnen, weil wir den Italienern im letzten End einen Stein gestohlen haben“, sagte Trainer Helmar Erlewein. 

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Mit Andrea Rothfuss und Gerd Schönfelder haben gleich zwei deutsche Athleten heute Silber im Slalombewerb der stehenden Klassen errungen. Beide verbesserten sich durch einen guten zweiten Lauf von den Plätzen drei und vier im Zwischenklassement auf den Silberrang.  

Auch in ihrem zweiten Rennen, dem Langlauf über 15 Kilometer, hat Verena Bentele in der Klasse der Sehbehinderten in einer Zeit von 45:11,1 Minuten die Goldmedaille gewonnen. Bereits nach zwei Kilometern setzte sich die an achter Position gestartete Bentele mit ihrem Begleitläufer Thomas Friedrich an die Spitze und hatte nach zwei Dritteln der Strecke einen deutlichen Vorsprung von 2:20 Minuten herausgeholt.