Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Olympiapark

Nur noch 64 Tage bis zu den Paralympics in London. Dann wird die Welt vom 29. August bis zum 9. September ein großartiges Sportereignis erleben. Zeit, sich einen Überblick über die Sportstätten zu verschaffen. Wo finden die unterschiedlichen Wettkämpfe eigentlich statt? Wie viele Zuschauer finden Platz und können bei den Paralympics live dabei sein? Wir beginnen die „Besichtigung der sportlichen Räumlichkeiten“ im Olympiapark in Stratford, 6 km östlich des Londoner Zentrums. Hier befinden sich das Olympische Dorf, das Medienzentrum, das Olympiastadion, das Aquatic Centre, der Velo Park und die Basketball-Arena.

Dirk Nowitzki im Dallas Trikot

Wir haben Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur nach ihrer Meinung zu den Paralympischen Spielen in London und zum Behindertensport in Deutschland befragt. Lesen Sie heute das Interview mit Dirk Nowitzki. Dirk Nowitzki ist der beste und erfolgreichste deutsche Basketballer aller Zeiten. 2008 führte der gebürtige Würzburger die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking als Fahnenträger an. Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte Nowitzki 2011 mit dem Gewinn der Meisterschaft in der amerikanischen Profi-Basketball-Liga NBA. Er wurde zum wertvollsten Spieler der Final-Serie gewählt.

Mit 17 Medaillen beendete das deutsche Radteam um Bundestrainer Patrick Kromer und Team Manager Tobias Engelmann den Weltcup in Segovia, Spanien. Acht Gold -, sechs Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpften sich die deutschen Sportler bei hohen Temperaturen auf den schweren Kursen im Einzelzeitfahren und Straßenrennen.

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat den mit fünf Topteams besetzten North American Cup in Birmingham, US-Bundesstaat Alabama, für sich entscheiden können. Im Finale bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Holger Glinicki Gastgeber USA, nachdem der Turnierverlauf mit zahlreichen paralympischen Medaillenkandidaten überaus ausgeglichen verlief und somit viel Spannung für die Spiele in London verspricht.

Vanessa Low ist eine der aktuell erfolgreichsten deutschen Behindertensportlerinnen und eine der Medaillenhoffnungen bei den Paralympischen Spielen in London. Vor sechs Jahren wurde die damalige Schülerin in ihrer norddeutschen Heimat Ratzeburg von einem Zug erfasst. Die Ärzte mussten beide Beine bis zum Oberschenkel amputieren. Zwei Monate lang lag sie im Koma, fünf Monate im Krankenhaus. Dort beschloss sie, weiter Sport zu treiben und entschied sich für die Leichtathletik. Bis heute mit großem Erfolg. Seit 2009 startet die angehende Mediendesignerin für Bayer Leverkusen und wohnt im Rheinland.

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen tritt am Wochenende beim traditionellen North American Cup in Birmingham, US-Bundesstaat Alabama eine weitere Vorbereitungsphase für die Paralympics 2012 in London ein. Unter dem Motto „Road to London“ treffen die Europameisterinnen auf Kanada, Großbritannien, Niederlande und Gastgeber USA.

Das International Paralympic Committee (IPC) und die International Rowing Federation (FISA) haben die restlichen acht Plätze für die Paralympics in London aufgrund der Saisonergebnisse und Leistungsentwicklungen vergeben. Große Freude herrschte anschließend in Offenbach, denn Johannes Schmidt hat sich einen Quotenplatz sichern können, um bei den Paralympics in London im Männer-Einer zu starten.