Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Am Schauplatz der Winterspiele in Sochi hat Ottobock am Sonnabend (8. März) bei einem festlichen Empfang Freunde und Partner der Paralympischen Bewegung aus aller Welt begrüßt. Aus Deutschland zählten dazu der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes Friedhelm Julius Beucher und der Geschäftsführer der Deutschen Sport Marketing GmbH Axel Achten.

Andrea Eskau musste das Rennen vorzeitig beenden. Foto: HAHNE

Einen Tag nach dem goldenen Auftakt durch Andrea Eskau im Biathlonwettbewerb  über sechs Kilometer blieb das nordische Skiteam bei den Paralympics in Sotschi ohne Medaille. Beim Sieg von Lyudmyla Pavlenko (Ukraine) hatten die deutschen Starterinnen mit der Medaillenvergabe beim Wettbewerb der Sitzskifahrerinnen über zwölf Kilometer nichts zu tun. 

Foto: Müller

Keine Medaillen gab es für die deutschen Monoskifahrer beim Super-G im Alpin Center von Rosa Khutor. Während Georg Kreiter ausschied, wurde Thomas Nolte beim Doppelsieg der Japaner Akira Kano und Taiki Morii nicht gewertet. Kreiter war mit der rechten Ski-Krücke am Tor hängen geblieben, verlor dabei die Kontrolle und stürzte.

Monoskifahrer Franz Hanfstingl wird beim Super-G am heutigen Sonntag (ab 10 Uhr Ortszeit) nicht an den Start gehen können. Bei seinem Sturz in der Abfahrt am Samstag zog sich der 33-Jährige eine Rippenverletzung sowie eine leichte Gehirnerschütterung zu. Ob Hanfstingl in der Super Kombination am Dienstag wieder mitwirkt, ist noch offen.

Müller

Über drei Sekunden lag Anna Schaffelhuber bei der ersten Zwischenzeit vor ihrer großen Konkurrentin Alana Nichols (USA). Doch der Wettkampfauftakt bei den Paralympics in Sotschi entwickelte sich zu einem echten Krimi: Nur hauchdünne 0,14 Sekunden rettete Schaffelhuber über die Ziellinie, und als die zweite Mitfavoritin Claudia Lösch nach ihr ausfiel, war der ersehnte Traum perfekt: Gold für die deutsche Monoskifahrerin direkt im ersten Rennen.

Was für ein Auftakt für die deutsche Paralympic-Mannschaft in Sotschi. Gleich im ersten Rennen gab es die erhoffte Medaille für das Team von Bundestrainer Ralf Rombach. Am Ende war es ein Start-Ziel-Sieg. Aber Andrea Eskau wurde bei ihrem Goldlauf von Sotschi von der starken Konkurrenz nichts geschenkt. Mit einer fehlerfreien Schießleistung legte die 42-jährige im Biathlonwettbewerb über sechs Kilometer den Grundstein zum erträumten Gold bei Winter-Paralympics. 

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat Verena Bentele in seine Hall of Fame aufgenommen.„Ich fühle mich sehr geehrt. Der Sport hat mich etwas Wichtiges gelehrt: Mit einem kompromisslosen Willen und harter Arbeit kannst du jede Hürde überwinden”, äußerte die zwölfmalige Paralympicssiegerin nach der Bekanntgabe. Verena Bentele war von 1995 bis 2011 Skilangläuferin und Biathletin und nahm an vier Paralympischen Spielen teil. Sie gewann alleine bei Paralympischen Spielen 16 Medaillen. Friedhelm Julius Beucher nahm den Preis für Verena Bentele stellvertretend in Empfang.